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Auch Markus Babbel rechnet nochmal mit Julian Nagelsmann ab!

Babbel watscht Nagelsmann ab

Markus Babbel kritisiert Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann scharf - schon wieder. Der Europameister von 1996 spricht von einem "absolutem Desaster".
Julian Nagelsmann ist und bleibt ein Diskussionsthema. Auch im FIROCKX.ONE WM Doppelpass gehen die Meinungen auseinander. Während sich Mike Hanke mehr Vertrauen in den Bundestrainer wünscht, kritisiert Markus Babbel vor allem dessen Kommunikation scharf.
Markus Babbel kritisiert Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann scharf - schon wieder. Der Europameister von 1996 spricht von einem "absolutem Desaster".

Nach Felix Magath hat auch Markus Babbel noch ein weiteres Mal mit Julian Nagelsmann abgerechnet. Nach seiner Brandrede im FIROCKX.ONE WM Doppelpass auf SPORT1 ließ Babbel nun die nächste knallharte Kritik am Ex-Bundestrainer folgen.

Besonders, dass Nagelsmann bei wichtigen Spielen nicht vor Ort gewesen sei, stört Babbel. „Schon Jogi Löw und Hansi Flick haben sich da zurückgehalten, waren aber immer mal wieder vor Ort. Doch bei Julian Nagelsmann war es extrem“, sagte Babbel im Interview mit ran.

Babbel: „Das war ein absolutes Desaster“

„Das war ein absolutes Desaster, das kein Mensch nachvollziehen konnte. Sich Videos anzuschauen ist das eine, aber live im Stadion ist halt schon nochmal was anderes“, merkte Babbel an. Im Stadion sähe man schließlich gewisse Dinge, die man so im Fernsehen nicht erkennen könne.

„Deswegen war mir die Abwesenheit des Bundestrainers immer ein Rätsel. Vor allem bei der Klub-Weltmeisterschaft in den USA, wo man sich die Bedingungen und die möglichen Schwierigkeiten hätte vor Ort anschauen können und müssen“, wurde Babbel deutlich.

Sein „Hauptkritikpunkt“ sei allerdings ein anderer: „Wenn viele ehemalige hochklassige Spieler was sagen, dann würde ich zumindest mal zuhören. Ob Lothar Matthäus, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller und wie sie alle heißen. Es war ja nicht nur meine Wenigkeit.“ Was seine Person angeht, könne man sagen: „Der Babbel hat keine Ahnung.“

„Viele Dinge sehr unglücklich gelaufen“

Schon vor der WM seien „wahnsinnig viele Dinge sehr unglücklich gelaufen“. Darauf führte Babbel auch den anhaltenden Pessimismus der Experten zurück.

Als Beispiel führte Babbel bereits im WM-Doppelpass die Rückholaktion von Manuel Neuer an, die „ganz schlecht kommuniziert worden“ sei: „Das ist keine Geschichte, weil die Medien oder die Experten so böse sind.“

Etwas, das Babbel bis heute nicht nachvollziehen kann. Ähnlich geht es dem Europameister von 1996 beim Verzicht auf einen gelernten Rechtsverteidiger im WM-Kader und die Festlegung auf Joshua Kimmich rechts hinten statt im Mittelfeld.

„Und wenn das dann so krachend schiefgeht, darf man sich nicht wundern, dass Kritik geäußert wird. Wenn du in dieser Rolle so ein Bild abgibst, wundert es mich nicht, dass ein Felix Magath von Überforderung spricht“, sagte Babbel.

Magath hatte erst am Montag bei At Broski – Die Sport-Show deutlich gemacht: „Die WM wurde versemmelt, weil die Entscheidung getroffen wurde, Julian Nagelsmann zum Bundestrainer zu machen. Er hatte keinerlei Erfahrung.“