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Final-Wende um spanischen Ex-Weltmeister

Final-Wende um Ex-Weltmeister

Nachdem sein Einreiseantrag zunächst abgelehnt wurde, bat Joan Capdevila sogar Donald Trump um Hilfe - und ist nun auf dem Weg in die USA.
Die Fiesta ist eröffnet: Nach dem Halbfinal-Coup gegen Frankreich verwandelt sich Dallas in eine spanische Partyzone. Doch auch in der Heimat gibt es kein Halten mehr - Madrid steht Kopf. Ganz Spanien träumt vom ersten WM-Titel seit 2010.
Nachdem sein Einreiseantrag zunächst abgelehnt wurde, bat Joan Capdevila sogar Donald Trump um Hilfe - und ist nun auf dem Weg in die USA.

Der spanische Ex-Weltmeister Joan Capdevila hat es nach Problemen mit seinem ESTA-Antrag pünktlich zum WM-Finale am Sonntag (21.00 Uhr im LIVETICKER) in die USA geschafft. Einem Foto zufolge, das sein ehemaliger Mannschaftskollege Marcos Senna in den sozialen Netzwerken teilte, stieg er am Sonntagmorgen in den Flieger. Dazu schrieb Senna: „Kurs auf den zweiten Stern“.

Noch am Samstag war unklar, ob Capdevila (48) das WM-Finale vor Ort in East Rutherford verfolgen kann. Der frühere Abwehrspieler und Weltmeister von 2010 hatte berichtet, dass sein ESTA-Antrag abgelehnt worden sei und in den Sozialen Medien sogar um Hilfe von US-Präsident Donald Trump gebeten.

Capdevila wandte sich im TV an die Öffentlichkeit

In der Sendung „El Partidazo de COPE“ nannte er die Teilnahme an einem „Legendenspiel“ der spanischen La Liga im Iran 2016 als Grund für die Ablehnung der elektronischen Reisegenehmigung für visumfreies Reisen in die USA. Er bestätigte, dass der spanische Fußballverband (RFEF) versucht habe, über die FIFA zu vermitteln, jedoch ohne Erfolg.

Capdevila wandte sich live im Fernsehen an die Öffentlichkeit und fragte, ob vor dem Endspiel zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag in East Rutherford „jemand eine Ausnahme“ machen könne. „Die einzige Person, die das schaffen könnte, ist Trump, und Sie wissen ja, wie er ist, also ist es völlig unmöglich“, sagte er.