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Lance Armstrong belächelt WM-Skandal

Lance Armstrong belächelt WM-Skandal

Lance Armstrong reagiert auf den WM-Skandal um Folarin Balogun. Der 54-Jährige scheint den Vorfall etwas lockerer zu sehen.
Der Fall Balogun sorgt auch Tage nach den Ereignissen weiter für Diskussionen. Spätestens nach der 1:4-Niederlage gegen Belgien stellt sich die Frage, welche Folgen der Skandal für den Fußball und die Glaubwürdigkeit des Sports haben könnte.
Conrad Fröhlich
Lance Armstrong reagiert auf den WM-Skandal um Folarin Balogun. Der 54-Jährige scheint den Vorfall etwas lockerer zu sehen.

Lance Armstrong hat mit einer Äußerung zum Fall Balogun aufhorchen lassen. Der polarisierende Ex-Superstar äußerte sich in seinem Podcast „THE MOVE“ eher belustigt über den internationalen Aufschrei, den es um die Begnadigung von US-Stürmer Folarin Balogun gegeben hat.

„Eine große Kontroverse. Unser bester Mann – ich weiß nicht mal seinen Namen. Eine große internationale Aufregung darum“, sagte der US-Amerikaner mit ironischem Unterton und betonte besonders das Wort „international“.

Der Fall Balogun erschüttert die Fußballwelt

Die zurückgenommene Sperre von Folarin Balogun hatte in den vergangenen Tagen für einen handfesten Skandal bei der WM gesorgt. Der Stürmer sah im Sechzehntelfinale gegen Bosnien wegen groben Foulspiels die Rote Karte, was den FIFA-Regularien entsprechend eine automatische Sperre von mindestens einem Spiel nach sich zieht.

Der Weltverband setzte die Sperre jedoch zur Bewährung aus. Balogun war im Achtelfinale gegen Belgien spielberechtigt. Die besondere Brisanz kam hinzu, als bekannt wurde, dass US-Präsident Donald Trump sich zuvor in einem Telefonat mit FIFA-Präsident Gianni Infantino persönlich für eine Aussetzung der Sperre stark gemacht hat.

Der Vorwurf: Einflussnahme von höchster politischer Ebene, mit unmittelbaren sportlichen Auswirkungen.