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Nach Trump-Kritik: FIFA nimmt Balogun-Referee in Schutz

FIFA nimmt Balogun-Referee in Schutz

Der Schiedsrichter, der den US-Stürmer vom Feld stellte, wird von Donald Trump attackiert. Die FIFA verteidigt den Brasilianer.
Der Platzverweis von US-Stürmer Folarin Balogun gegen Bosnien wird im Nachhinein zurückgenommen, weil US-Präsident Donald Trump bei der FIFA interveniert. Der Aufschrei ist nun groß.
Der Schiedsrichter, der den US-Stürmer vom Feld stellte, wird von Donald Trump attackiert. Die FIFA verteidigt den Brasilianer.

Der Fußball-Weltverband FIFA hat WM-Schiedsrichter Raphael Claus nach der Kritik von US-Präsident Donald Trump in Schutz genommen.

Der brasilianische Referee, der im Mittelpunkt der Kontroverse um den US-Angreifer Folarin Balogun steht, habe während seiner gesamten Laufbahn „höchste Maßstäbe an Professionalität und Integrität“ bewiesen, teilte die FIFA mit.

Schiedsrichterchef Pierluigi Collina bezeichnete Claus als wichtiges Mitglied des Teams der Unparteiischen bei der WM. „Er ist ein erfahrener und hoch angesehener Schiedsrichter, und wir haben weiterhin volles Vertrauen in ihn als zuverlässigen Spielleiter“, sagte Collina.

WM: Trump kritisierte Schiedsrichter Claus

Trump hatte Claus mit Blick auf dessen Vergangenheit als „ein bisschen suspekt“ bezeichnet. „Er hat eine Entscheidung getroffen, die niemand glauben konnte“, sagte der US-Präsident gegenüber Reportern im Weißen Haus, als er zugab, mit Infantino wegen Balogun gesprochen zu haben. Der brasilianische Fußballverband CBF nahm Claus hingegen demonstrativ in Schutz.

Claus hatte Balogun vergangene Woche nach einer VAR-Überprüfung eines Zweikampfs die Rote Karte gezeigt. Daraufhin setzte sich Trump bei der FIFA dafür ein, die obligatorische Sperre des Angreifers für das Achtelfinale gegen Belgien zu überprüfen.

Die FIFA setzte die Sperre am Montag zur Bewährung aus und löste damit einen Sturm der Entrüstung in Teilen der Fußballwelt aus.