Galatasaray-Trainer Okan Buruk hat sich demonstrativ vor Leroy Sané gestellt – und Vorwürfe, der Nationalspieler habe einen großen Anteil am deutschen WM-Aus, zurückgewiesen.
Schuld am WM-Aus? Sané-Trainer wird deutlich
Sündenbock? Sané-Trainer wird deutlich
„Leroy ist einer der Letzten, den man als Sündenbock auswählen kann. Er hat in jedem Spiel versucht, alles zu geben und sehr viel dafür getan“, betonte Buruk im Interview mit Sky.
WM-Sündenbock Leroy Sané? Galatasaray-Trainer verteidigt DFB-Star
Die Kritik sei „leider aber fast schon zur Mode geworden“, fuhr der Istanbuler Coach fort. „Ich finde es ehrlich gesagt aber fast schon ein bisschen lustig, dass man Leroy Sané jetzt zum Sündenbock macht. Er hat keine schlechte WM gespielt.“
Sané (30) gilt als eines der möglichen „Opfer“ beim Neustart unter Bundestrainer Jürgen Klopp. Bei der WM stand der 80-malige Nationalspieler (18 Tore) in allen vier Begegnungen in der Startelf. Beim 1:2 im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador erzielte er seinen ersten WM-Treffer.
Derzeit bereitet sich Sané mit Galatasaray auf die neue Saison vor. Mit dem türkischen Spitzenklub befindet sich der Flügelspieler im Trainingslager im österreichischen Windischgarsten.
„Sehr, sehr positiv“: Gala-Trainer lobt Sané
Buruk hob die mentale Verfassung des früheren Münchners hervor: „Ich muss auch besonders erwähnen, dass Leroy sehr, sehr positiv aus dem Urlaub zurückgekommen ist. Er fühlt sich im Kreis der Mannschaft sehr wohl. Wir bauen ihn jetzt körperlich wieder auf und freuen uns, dann in der neuen Saison wieder mit ihm arbeiten zu können.“
Sané war im vergangenen Jahr vom FC Bayern zu Galatasaray gewechselt, sein Vertrag läuft noch bis 2028. Für die Türken absolvierte der 30-Jährige in seiner ersten Saison 43 Pflichtspiele, in denen er sieben Tore erzielte und neun Vorlagen beisteuerte.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)