Ex-Nationalspieler Christoph Kramer hat offenbart, dass er vor dem WM-Finale 2014 gegen Argentinien einen Moment der Angst erlebte.
Vor WM-Finale: Christoph Kramer offenbart "Angst"-Moment
Kramer offenbart „Angst“-Moment
„Mein erster Gedanke war wirklich: ‚Oh Gott, oh nein.‘ Ich habe nie zu Angst geneigt, aber in dem Moment hatte ich schon Angst“, sagte der 35-Jährige vor dem Endspiel zwischen Spanien und Argentinien (JETZT im LIVETICKER) im ZDF.
Kramer war 2014 wenige Minuten vor Anpfiff in die Startelf gerutscht, weil sich Sami Khedira beim Warmmachen verletzte. Nach einem Zusammenprall mit Argentiniens Ezequiel Garay musste er noch in der ersten Hälfte den Platz verlassen.
Was Kramer geholfen hat
„Entscheidend war, dass alle mich so behandelt haben, als wäre das mein viertes oder fünftes WM-Finale. Das hat mir die größte Ruhe gegeben und deshalb noch mal danke“, sagte Kramer in Richtung seines Expertenkollegen Per Mertesacker, der herzlich lachte und Kramer freundschaftlich auf den Rücken schlug.
Der 41-Jährige, der zeitgleich über Verhandlungen mit dem DFB auspackte, hatte im Finale nicht in der Startelf gestanden, wurde erst in der letzten Minute der Verlängerung eingewechselt (120.).