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Einen Monat nach WM-Aus: Nationaltrainer muss gehen

Nächster WM-Trainer muss gehen

Einen Monat nach dem WM-Aus trennt sich der algerische Verband von Nationaltrainer Vladimir Petkovic. Dieser hatte die Auswahl im Jahr 2024 übernommen.
Seit 2014 stand die Schweiz bei allen großen Turnieren im Achtelfinale - und diese Serie hält auch bei der WM 2026. Ein Freiburger bringt die Eidgenossen gegen Algerien auf Kurs, dann verteilt ein BVB-Profi auch noch Geschenke.
Einen Monat nach dem WM-Aus trennt sich der algerische Verband von Nationaltrainer Vladimir Petkovic. Dieser hatte die Auswahl im Jahr 2024 übernommen.

Der algerische Fußball-Verband (FAF) hat sich einen Monat nach dem WM-Aus von Nationaltrainer Vladimir Petkovic getrennt. Wie der Verband am Montag mitteilte, endet die Zusammenarbeit mit dem 62-Jährigen trotz einer erst vor rund zwei Monaten vereinbarten Vertragsverlängerung vorzeitig.

Petkovic hatte die Auswahl im Jahr 2024 als Nachfolger von Djamel Belmadi übernommen und sollte ursprünglich bis 2028 im Amt bleiben.

„Die Beziehung zwischen der FAF und Petkovic und seinem Stab ist heute offiziell beendet worden, im gegenseitigen Einvernehmen“, hieß es in einer Mitteilung. Angaben zu einem Nachfolger des langjährigen Schweizer Nationaltrainers machte der algerische Verband zunächst nicht.

WM: Petkovic mit durchwachsener Bilanz

Sportlich blickt Petkovic auf eine durchwachsene Bilanz zurück. Zwar führte der gebürtige Bosnier Algerien zur WM 2026 und profitierte dabei auch vom auf 48 Teilnehmer erweiterten Turnierformat. Die Nordafrikaner erreichten zum zweiten Mal nach 2014 die K.o.-Runde einer Weltmeisterschaft. Im Sechzehntelfinale war jedoch gegen die Schweiz nach einer 0:2-Niederlage Endstation.

Auch beim Afrika-Cup zu Jahresbeginn waren die Erwartungen unerfüllt geblieben. Dort schied Algerien bereits im Viertelfinale mit 0:2 gegen Nigeria aus.