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Handball-EM: Klare Ansage an Wolff nach "Anti-Handball"-Wirbel

DHB-Manager kritisiert Wolff-Aussage

Andreas Wolff fällt vor dem EM-Auftakt mit einer provokanten Aussage auf. DHB-Teammanager Benjamin Chatton legt dem Nationaltorhüter nahe, dies nicht zu wiederholen.
DHB-Torhüter Andreas Wolff hatte mit Aussagen zum österreichischen Handball-Stil für Aufsehen gesorgt. Nach dem Auftakt-Sieg bezieht er nun erneut Stellung und offenbart Nachrichten, die er über Instagram erhielt.
Andreas Wolff fällt vor dem EM-Auftakt mit einer provokanten Aussage auf. DHB-Teammanager Benjamin Chatton legt dem Nationaltorhüter nahe, dies nicht zu wiederholen.

Teammanager Benjamin Chatton hat sich nach dem Auftaktsieg der deutschen Nationalmannschaft bei der Handball-EM nochmals zu Andreas Wolffs viel zitierter „Anti-Handballer“-Aussage in Richtung Österreich geäußert und die Wortwahl des Torhüters leicht kritisiert.

„Ich glaube, dass Andi das nicht bewusst gemacht hat und sich vielleicht bei der Auswahl des ein oder anderen Adjektivs hätte anders entscheiden können“, sagte der Ex-Profi am Tag nach dem 30:27-Sieg gegen Österreich.

Auch wenn aufgrund des Wirbels um Wolffs Aussagen EM-Debütanten wie Miro Schluroff ihr EM-Debüt ohne viele Nachfragen hätten feiern können, würde Chatton dem 34-Jährigen „nicht zwingend dazu raten, das permanent zu wiederholen“.

Sonst müsse man „wahrscheinlich in der Kommunikationsabteilung noch ein bisschen aufstocken, falls das der Fall sein sollte, weil es doch das ein oder andere nach sich zieht“, meinte der Verantwortliche weiter.

Handball-EM: Chatton honoriert Leistung von Wolff

Wolff hatte den Spielstil der Österreicher im Vorfeld als „Anti-Handball“ und „sehr unattraktiv“ eingestuft. Nach dem Sieg am Donnerstagabend stellte der Kieler klar, dass er inhaltlich nach wie vor zu seinen Worten stehe.

Teammanager Chatton betonte derweil, dass auf große Worte auch große Taten folgen müssen: „Man kann auch mal einen raushauen, dann muss man aber mit Leistung nachziehen. Das hat Andi gestern gemacht. Er hat die Mannschaft mitgetragen und seine Leistung gebracht, und das ist dann entscheidend.“

Nun hoffe Chatton, dass sich das DHB-Team vor dem Spiel gegen Serbien auf das Sportliche fokussieren könne und keine Nebelkerzen brauche.

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