Miro Schluroff hat bei der Handball-Europameisterschaft der Männer den bislang härtesten Wurf des Turniers abgegeben und Deutschland damit an die Spitze der EM-Geschwindigkeitswertung gesetzt.
Handball-EM: Dieser Deutsche hat den härtesten Wurf der EM
Deutscher hat härtesten Wurf der EM
Der deutsche Rückraumspieler sorgte bei der EM in Dänemark, Schweden und Norwegen bereits in der Vorrunde für Aufsehen: Gegen Österreich traf Schluroff mit 130,14 km/h, im Spiel gegen Serbien steigerte er sich sogar auf 134,10 km/h und führt damit nach Angaben der EHF aktuell das Ranking der höchsten gemessenen Wurfgeschwindigkeiten an.
Handball-EM: Schluroff mit härtestem Wurf
Parallel dazu rücken die umfangreichen Leistungsdaten der Europameisterschaft immer stärker in den Fokus: Wie in der Handball-Bundesliga wird auch bei der Handball-EM unter anderem die maximale Wurfgeschwindigkeit pro Tor erfasst.
Schluroff, der diesen Topwert auch in der Bundesliga hält und im DHB-Team als Kabinen-DJ bekannt ist, musste die Spitzenposition zwischenzeitlich an Portugals Francisco Costa (132,26 km/h) abgeben, setzte sich jedoch wieder an die Spitze.
Deutschland hat mit Knorr und Uscins noch mehr Hammer-Werfer
Hinter ihm liegt außerdem der Tscheche Jonas Josef mit 131,65 km/h auf Rang drei, während Deutschlands Spielmacher Juri Knorr mit 131,22 km/h Platz fünf belegt.
Mit Renars Uscins (120,89 km/h) stellt Deutschland zudem einen weiteren Spieler in den Top 30 der EM-Wurfstatistik – ein weiterer Beleg für die individuelle Durchschlagskraft des DHB-Teams vor dem Start in die Hauptrunde.
Deutschland ist nach zwei Siegen in der Vorrunde als Gruppensieger in die Hauptrunde eingezogen und trifft dort am Donnerstagnachmittag (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) auf Portugal.