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Handball-EM: Empörung um Heulsusen-Geste bei DHB-Spiel

Heulsusen-Geste sorgt für Empörung

Ein Foulspiel und das anschließende Verhalten eines Serben sorgen im EM-Spiel gegen Deutschland für Unmut. Im TV fallen deutliche Worte.
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft gewinnt ihren EM-Auftakt gegen Österreich erst souverän - und muss am Ende doch noch einmal kämpfen.
Ein Foulspiel und das anschließende Verhalten eines Serben sorgen im EM-Spiel gegen Deutschland für Unmut. Im TV fallen deutliche Worte.

Eine umstrittene Szene in der ersten Halbzeit des EM-Duells der deutschen Handballer gegen Serbien (27:30) hat die TV-Experten kopfschüttelnd zurückgelassen.

In der 27. Minute griff der Serbe Mijajlo Marsenić dem angreifenden Julian Köster in den Arm und verfing sich dabei im Trikot des DHB-Stars. Obwohl die Schiedsrichter die Aktion abpfiffen, blieb es lediglich bei einem Freiwurf.

Eine Strafe gegen Marsenić gab es nicht. Für zusätzliche Empörung sorgte dessen anschließende Heulsusen-Geste in Richtung von Köster.

„Das muss man ahnden! Das ist nicht einfach nur ein Freiwurf, das ist eine klare Strafe!“, rief ARD-Kommentator Florian Naß aufgebracht ins Mikrofon.

Handball-EM: Klein kritisiert Verhalten nach Foul

„Ja, und das ist auch die falsche Reaktion. Das muss ich ganz klar sagen. Er greift total klar in den Arm. Er ist frei durch. Da braucht man keine Schauspielerei vorwerfen“, stellte Experte Dominik Klein klar.

Naß verwies zudem auf die Offensichtlichkeit des Fouls: „Er weiß das ja, was er grade noch an Stofffetzen in der Hand hatte.“

Auch Stefan Kretzschmar widersprach der Bewertung der Unparteiischen. „Der Griff in den Arm war nicht ungefährlich“, betonte der Ex-Nationalspieler bei Dyn.

Nach einer Vier-Tore-Führung zur Pause gab die DHB-Auswahl das Spiel im zweiten Abschnitt noch aus der Hand und kassierte eine bittere Pleite.

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