Nach dem 34:32-Sieg gegen Spanien und dem damit verbundenen Einzug der deutschen Handballer in die EM-Hauptrunde hat sich Bundestrainer Alfred Gislason eine Spitze gegen Bob Hanning erlaubt.
Handball-EM: Gislason mit Spitze gegen Hanning
Gislason-Spitze gegen Hanning
Der Isländer wurde nach dem Vorrundenabschluss in der Mixed Zone auf die Kritik angesprochen, die nach der Serbien-Pleite gegen ihn geäußert worden war. Daraufhin fragte Gislason: „Wer war das denn?“
Als der Fragensteller entgegnete, es habe sich um den italienischen Nationaltrainer gehandelt, war klar, dass Bob Hanning gemeint war. „Ah, sehr schön. Vielleicht hätte er sich ein bisschen mehr auf die Italiener konzentrieren sollen“, konterte Gislason in Hannings Richtung.
Handball-EM: Hannings Team verpasst die Hauptrunde
Dessen italienische Auswahl hat nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Spielen keine Chance mehr auf den Einzug in die Hauptrunde. In seiner Bild-Kolumne hatte der Füchse-Geschäftsführer dann die Personalpolitik Gislasons kritisiert.
Unter anderem bemängelte Hanning, dass Juri Knorr gegen Serbien lange Zeit auf der Bank gesessen hatte. Zudem kritisierte er: „Die von allen Seiten hochgelobte Kaderbreite ist nichts wert, wenn man sie nicht sinnvoll nutzt.“
Am Ende spricht der Erfolg für Gislason: Mit der Maximalausbeute von 2:0 Punkten hat die DHB-Auswahl die Hauptrunde erreicht.