Diese Leistung war schier unglaublich! Andreas Wolff hat Deutschland bei der Handball-EM mit einer unglaublichen Paraden-Show zum so wichtigen 30:28-Erfolg gegen Norwegen geführt.
Die Handball-Welt verneigt sich vor Andreas Wolff
„Vom deutschen Torwartwolf gefressen“
Mit satten 22 gehaltenen Würfen und einer Paraden-Quote von 44 Prozent (22/50) brachte er das norwegische Team zur Verzweiflung. Während Deutschland aus den Spielen gegen Dänemark und Frankreich jetzt nur noch ein Sieg für das Halbfinale reicht, sind die Norweger so gut wie sicher raus.
Dementsprechend frustriert zeigte sich auch die norwegische Presse und konnte die Leistung des deutschen Torhüters kaum fassen. „Norwegen vom deutschen Torwartwolf gefressen: Halbfinal-Traum zerplatzt“, titelte die Tageszeitung VG.
„Deutschlands Torwart hat den norwegischen Schützen einen Schrecken eingejagt“, schrieb die Zeitung Dagbladet: „Der deutsche Star-Torwart Andreas Wolff terrorisierte Norwegen und hielt die Deutschen im Spiel.“
Handball-EM: Dänische Presse schwärmt von Wolff
Die Wolff-Gala sorgte aber nicht nur in Norwegen für Aufsehen. Auch Dänemark, der nächste Gegner der deutschen Mannschaft, staunte.
„Andreas Wolff war eine lebendige Mauer, als Deutschland in der Zwischenrundengruppe in Dänemarks mit 30:28 gegen Norwegen gewann“, schrieb die dänische Zeitung B.T.
Mit Blick auf das Duell mit Deutschland am Montag (20:30 Uhr im LIVETICKER) warnte die Boulevardzeitung: „Die dänischen Handballfans sollten hoffen, dass Wolff im nächsten Spiel nicht das gleiche Niveau liefert. Am Montag sind es die dänischen Handballspieler, die versuchen werden, der Wolff-Mauer ein Loch zu verpassen.“
„Crazy Wolff sichert Deutschland den entscheidenden Sieg“, titelte Sport TV2, während ihr Handball-Experte Kasper Hvidt den deutschen Keeper adelte: „Es ist eine wahnsinnige Torwartleistung, die wir heute erlebt haben. Vielleicht die beste, die ich je live gesehen habe. Es war großartig von Andi Wolff.“
Teamkollegen überschütten Wolff mit Lob
Doch nicht nur der ehemalige Weltklasse-Torhüter Hvidt war voll des Lobes für Wolff. Der Keeper wurde auch aus dem eigenen Team nur so mit Lob überschüttet.
„Man muss einfach sagen: Danke an Andi! 22 Bälle gehalten, habe ich grade gesehen, 44 Prozent. Wahnsinn, wie oft er uns den Arsch rettet. Wir haben heute dank ihm gewonnen“, sagte Marko Grgic, der mit sieben Treffern selbst einen großen Anteil am Erfolg hatte, im ZDF.
Tom Kiesler geriet sogar noch mehr ins Schwärmen. Ob er je eine bessere Torhüterleistung gesehen habe, wurde er gefragt. Die Antwort: „Ne, habe ich nicht. Und er ruft das von Spiel zu Spiel ab, solche Leistungen. Unfassbar.“
Renars Uscins schwärmte gar: „Das ist nicht von dieser Welt. Wirklich überragend, wie er uns mit seiner Qualität den Rücken freihält. Das gibt uns auch ein bisschen Sicherheit. Wir wissen es zu schätzen, was wir da hinten drin haben.“
Experten können Wolff-Leistung kaum fassen
Neben dem deutschen Team gerieten auch die Handball-Experten ins Schwärmen.
„Andi war spätestens ab der 40. Minute dann einfach in den Köpfen der Norweger. Der musste da ja fast gar nichts mehr machen. Die haben einfach nur noch verworfen. Die Spieler können sich bei ihm bedanken“, lobte der Dyn-Experte und ehemalige Nationaltorhüter Silvio Heinevetter.
Sein ZDF-Kollege Sven-Sören Christophersen sah es ähnlich: „Ein Mann stand heute nicht nur im Vordergrund, sondern vor allem auch im Weg: Das ist Andreas Wolff. Unfassbare Partie. Der hält uns am Anfang überhaupt im Spiel und gibt uns in dieser Phase die Sicherheit. Großartig, was er geleistet hat.“
Durch den Erfolg darf Deutschland weiter vom Einzug ins Halbfinale träumen. Mit nun sechs Punkten führt das DHB-Team die Hauptrundengruppe I an. Ein Sieg reicht für das Halbfinal-Ticket. Dafür wird es auch wieder eine Wolff-Gala brauchen.