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Handball-Heldin: WM-Spiel entschieden - neuer Deal enthüllt

WM-Heldin enthüllt neuen Deal

Xenia Smits wird beim deutschen Auftakt zur Handball-WM zur Heldin. Am Tag darauf wird offenbart: Smits verlängert ihren zum Saisonende auslaufenden Vertrag beim Deutschen Meister.
Das DHB-Team der Frauen kämpft um die Europameisterschafts-Qualifikation. Gegen die Ukraine spielt sich das Team vor heimischer Kulisse in EM-Form.
Xenia Smits wird beim deutschen Auftakt zur Handball-WM zur Heldin. Am Tag darauf wird offenbart: Smits verlängert ihren zum Saisonende auslaufenden Vertrag beim Deutschen Meister.

Kurz nach dem sportlichen WM-Highlight folgte die Enthüllung ihrer Zukunft: Deutschlands Last-Second-Heldin Xenia Smits hat ihren zum Saisonende auslaufenden Vertrag beim deutschen Handballmeister SG BBM Bietigheim bis 2026 verlängert.

Das gab der Klub aus Baden-Württemberg am Freitag bekannt - einen Tag nach dem knappen deutschen Auftaktsieg bei der WM in Skandinavien, den Smits beim 31:30 gegen Japan mit einem Treffer unmittelbar vor der Schlusssirene gesichert hatte.

Xenia Smits als Unterschiedmacherin

Die Meisterkapitänin Smits ist seit Jahren die Abwehrkante der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) - und war gegen Japan nicht nur wegen ihres Tors die Unterschiedmacherin.

Smits ackerte vorne wie hinten, machte Meter um Meter - und traf als es wichtig wurde. Dass Smits im Vorfeld der WM wegen eines Pferdekusses am Oberschenkel pausieren musste, war ihr nicht mehr anzumerken.

Smits träumt bei der WM vom großen Wurf: Eine Medaille sei „ein Traum, der uns alle antreibt“, hatte sie vor Turnierbeginn der Frankfurter Rundschau gesagt: „Ich weiß, dass der Glaube noch größer ist als die Jahre zuvor.“

Schon mit einem Sieg gegen den Iran am Samstag wäre die Hauptrunde, das erste Etappenziel auf dem Weg ins anvisierte WM-Viertelfinale, erreicht. In das Spiel gegen den Außenseiter vom Persischen Golf, der zu Turnierbeginn eine herbe Klatsche einstecken musste, geht das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch als klarer Favorit.

Bietigheim bindet auch weitere DHB-Asse

Die Bietigheimer nutzten die gute WM-Stimmung, um am Freitag gleich mehrere wegweisende Personalien offiziell zu machen: Neben Smits verlängerten unter anderem auch ihre Nationalmannschaftskolleginnen Antje Döll (bis 2026) und Jenny Behrend (bis 2025) ihre Verträge.

Auch auf der Cheftrainerposition hat sich Jakob Vestergaard, Nachfolger vom heutigen Bundestrainer Gaugisch, bis Sommer 2026 an den Klub gebunden.

Die Mannschaft steht vor Beginn der neuen Saison vor einer großen Veränderung: Ab dem 1. Juli schließen sich die Bietigheimerinnen der HB Ludwigsburg an und starten auch unter deren Namen.

Für das Nationalteam steht nach dem Iran-Spiel am Montag noch das Vorrundenfinale gegen Polen (20.30 Uhr) auf dem Programm.