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"Dieser Trainer muss etwas Magisches haben": Handball-Legende schwärmt von Magdeburg

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"Dieser Trainer muss etwas Magisches haben": Handball-Legende schwärmt von Magdeburg

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Legende schwärmt von Magdeburg

Tabellenführer Magdeburg schwimmt in der Bundesliga weiter auf der Erfolgswelle. Viel Lob kommt von Handball-Legende Stefan Kretzschmar.
Spiel-Highlights zu THW Kiel - SC Magdeburg
dschunko
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Der SC Magdeburg pflügt derzeit durch die deutsche Handball-Bundesliga. Dank des klaren Sieges beim THW Kiel haben die Magdeburger ihre Tabellenführung gefestigt. Die letzte Niederlage ist nun bereits 140 Tage her. Ganze 28 Pflichtspiele hat der SCM in dieser Zeit nicht verloren.

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Der Erfolgslauf des Teams aus Sachsen-Anhalt ruft jetzt auch prominente Bewunderer auf den Plan. Allen voran Handball-Legende Stefan Kretzschmar.

Kretzschmar von Wiegert entzückt

Besonders viel Lob heimst dabei Magdeburgs Trainer Bennet Wiegert ein. “Irgendetwas Magisches muss dieser Trainer doch haben. Nicht nur wegen des Bartes. Ich bin mir auch nicht sicher, ob der irgendwo ein anderes Niveau erreichen wird als beim SC Magdeburg. Auch seinetwegen spielen da so viele Spieler am Optimum“, sagte Kretzschmar bei Dyn.

Für die Handball-Legende zählen die Elbstädter mittlerweile auch in Europa zur absoluten Elite. “Für mich sind sie die stabilste Mannschaft Europas. Auch vom Gesamtkonzept her: Was will ich, welche Spieler habe ich dafür? Das passt da alles“, schwärmte Kretzschmar.

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Dass bei Magdeburg sowohl Offensive als auch Defensive auf Topniveau spielen, hat die Partie in Kiel einmal mehr bewiesen. Tim Hornke erzielte ganze neun Treffer (fünf davon im ersten Durchgang). Neben Hornke war aber auch Keeper Nikola Portner in Topform. Der SCM-Schlussmann stand am Ende bei 15 Paraden, hielt fast 40 Prozent aller Würfe, die ihm die Kieler auf den Kasten warfen.

Kretzschmar war vor allem von der Offensive beeindruckt: “Es ist so souverän, wie sie im Angriff auftreten und Lösungen mit derart spielerischer Leichtigkeit finden. Es wirkt so unangreifbar, als ob jeder immer einen Plan hat.“

Wiegerts Bart bleibt Thema

Ein Symbol des Magdeburger Erfolgs ist mittlerweile auch Wiegerts Zottelbart. Der SCM-Coach lässt sich seine Haarpracht seit der letzten Niederlage am 21. September wachsen.

Vor dem Match gegen Kiel zeigte er sich auch durchaus genervt von der Diskussion über seinen Look: „Mich nervt das so, dass mein Bart von den tollen Leistungen meiner Mannschaft ablenkt, die die volle Aufmerksamkeit verdient - und nicht das Gezottel, was ich am Kinn habe.“

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Nun, wenn Wiegert seinem Aberglauben treu bleibt und sich weiterhin nicht rasiert, wird er den Bart wohl noch einige Zeit behalten müssen. Ob die MT Melsungen den Magdeburg-Coach am kommenden Sonntag (15.00 Uhr im LIVETICKER) “rasieren“ kann, wird sich zeigen.

Geht es nach Kretzschmar, kann Wiegerts Bart unterdessen gleich für die restliche Saison bleiben: “Es ist durchaus möglich, dass der bis zum Sommer hält. Es warten aber auch noch Aufgaben wie Barcelona in der Champions League - da sind schon noch ein paar Stolpersteine, sodass irgendein Friseur in Magdeburg noch Umsatz macht.“