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HBL: Titel-Dreikampf wird immer heißer

Titel-Dreikampf spitzt sich zu

Es bleibt ein Dreikampf! Alle drei Titelanwärter der Bundesliga lösen ihre Aufgaben. Magdeburg muss dabei jedoch einen Verlust beklagen - und Melsungen muss bis zum Schluss bangen.
Zunächst deutete alles auf ein Handball-Topspiel auf Augenhöhe hin, dann war Mathias Gidsel nicht mehr zu halten: Nach einem rauschhaften Sieg gegen Melsungen kommen die Berliner dem Meistertitel näher.
Es bleibt ein Dreikampf! Alle drei Titelanwärter der Bundesliga lösen ihre Aufgaben. Magdeburg muss dabei jedoch einen Verlust beklagen - und Melsungen muss bis zum Schluss bangen.

Die Titelanwärter haben sich am 32. Spieltag der Handball-Bundesliga keine Blöße gegeben und allesamt Siege eingefahren. Der Dreikampf um die Meisterschaft spitzt sich weiter zu.

Die Füchse Berlin bleiben Tabellenführer, sie siegten beim TVB Stuttgart souverän mit 35:20 (16:12). Die MT Melsungen zog mit einem 26:25 (16:13) gegen den ThSV Eisenach nach und ist Dritter hinter Titelverteidiger SC Magdeburg, der 31:29 (15:14) beim TBV Lemgo-Lippe gewann. Berlin hat 54 Punkte Magdeburg 53 und Melsungen 52 - Fehler wiegen im Schlussspurt der Saison schwer.

Füchse gewinnen siebtes Spiel in Serie

Der SCM steckte die frühe Verletzung von Gisli Kristjansson gut weg und übernahm nach der Pause das Kommando. Magdeburgs Philipp Weber überzeugte mit elf Treffern, Felix Claar traf siebenmal. Bei Lemgo war Tim Suton ebenfalls mit sieben Treffern erfolgreich.

Bei Berlin waren Mijajlo Marsenić, Mathias Gidsel und Tim Freihöfer mit jeweils fünf Treffern herausragend. Torhüter Dejan Milosavljev parierte im Berliner Tor mehrfach entscheidend.

Melsungen hatte ebenfalls einen starken Rückhalt: Im Tor überzeugte Adam Morawski mit wichtigen Paraden. Ian Barrufet traf fünfmal, Erik Balenciaga und Dimitri Ignatow jeweils viermal. Magdeburg hat nun zwölf Spiele, die Füchse sieben Spiele in Serie gewonnen.