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Nach Kritik an Zidane: "Nicht so respektlos!" Mbappe stänkert Verbandschef! Auch Frank Ribéry & Real Madrid reagieren

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Nach Kritik an Zidane: "Nicht so respektlos!" Mbappe stänkert Verbandschef! Auch Frank Ribéry & Real Madrid reagieren

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Zidane-Wirbel erschüttert Frankreich

Der Präsident des französischen Fußball-Verbandes steht im Kreuzfeuer der Kritik. Grund: Der Umgang mit der Ikone Zinédine Zidane, der selbst Real Madrid zu einer Reaktion veranlasst. Es folgt eine Entschuldigung.
Zinédine Zidane ist eine Legende in Frankreich
Zinédine Zidane ist eine Legende in Frankreich
© Imago
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Superstar Kylian Mbappé hält Verbandspräsident Noel Le Graët für „respektlos“, Sportministerin Amelie Oueda-Castera forderte gar eine Entschuldigung von Frankreichs höchstem Fußball-Funktionär - und Real Madrid sieht sich genötigt, ein offizielles Statement abzugeben:

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Der Zoff um Zinédine Zidane versetzt die Fußball-Welt in Aufruhr!

Hintergrund: Ein Radio-Interview des 81-Jährigen Le Graët, in dem er behauptete, er habe vor der Vertragsverlängerung mit Nationaltrainer Didier Deschamps kein Interesse an einem Telefonat mit Zinédine Zidane gehabt.

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„Zidane ist Frankreich, wir gehen nicht so respektlos mit dieser Legende um“, schrieb Mbappé bei Twitter. Übrigens nicht das erste Mal, dass er sich in den sozialen Medien öffentlich gegen den Verbands-Boss stellt. (Rassismus-Wirbel um Mbappé!)

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Auch Bayern-Legende Franck Ribéry meldete sich via Twitter zu Wort und lästerte über Le Graët.

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Real Madrid fordert „sofortige Richtigstellung“

Sogar Zidanes Ex-Klub Real Madrid, wo er als Spieler und Trainer große Erfolge gefeiert hatte, sah sich genötigt, eine offizielle Pressemitteilung zu veröffentlichen.

Real Madrid C.F. bedauert die unglücklichen Äußerungen des Präsidenten des französischen Fußballverbandes, Nöel Le Graët, über Zinedine Zidane, eine der größten Legenden des Weltsports. Diese Worte sind respektlos gegenüber einer der von den Fußballfans am meisten bewunderten Persönlichkeiten, und unser Verein erwartet eine sofortige Richtigstellung“, schrieb der Klub. „Die Äußerungen des Präsidenten des Französischen Fußballverbands sind für jemanden, der dieses Amt innehat, unangemessen.“

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Auch in den großen spanischen Sportzeitungen wie Marca und As war Zidane DAS Thema schlechthin.

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„Ich wäre nicht einmal ans Telefon gegangen“

Le Graët hatte zuvor auf die Frage geantwortet, ob Zidane ihn angerufen hätte, um sein Interesse an Deschamps‘ Job zu bekunden: „Ich wäre nicht einmal ans Telefon gegangen. Was hätte ich ihm schon sagen sollen? ‚Hallo Sir, keine Sorge, such Dir einen anderen Verein. Ich habe mich gerade mit Didier auf einen Vertrag geeinigt.‘“

Deschamps (54) hatte am Samstag knapp drei Wochen nach der Finalniederlage bei der WM in Katar gegen Argentinien (2:4 im Elfmeterschießen) seinen Vertrag bis 2026 verlängert. (Deschamps bleibt Frankreich-Trainer)

Frankreichs Sportministerin fordert Entschuldigung

Zidane galt als potenzieller Nachfolger, der Weltmeister von 1998 ist seit seinem Abschied bei Real Madrid im Sommer 2021 ohne Job.

Zuletzt war der 50-Jährige, der mit den Königlichen zwei Meister- und drei Champions-League-Titel gewann, auch als brasilianischer Nationalcoach gehandelt worden.

„Er kann machen, was er will, das betrifft mich nicht“, sagte Le Graët: „Ich habe mich nie mit ihm getroffen, und wir haben nie darüber nachgedacht, uns von Didier zu trennen.“ Sportministerin Oueda-Castera sprach von einem „beschämenden Mangel an Respekt“ und forderte Le Graët auf, sich bei der „Legende des Fußballs und des Sports“ zu entschuldigen.

Frankreich-Boss reagiert auf Zidane-Wirbel

Und in der Tat, Le Graët kroch Montag zu Kreuze. „Ich möchte mich persönlich für diese Äußerungen entschuldigen, die weder meine Gedanken noch meine Wertschätzung für den Spieler, der er war, und den Trainer, der er geworden ist, widerspiegeln“, wurde er von der L‘Equipe zitiert.

„Ich gebe zu, dass ich unangenehme Bemerkungen gemacht habe, die zu Missverständnissen geführt haben. Zidane weiß, wie sehr ich ihn schätze, wie alle Franzosen.“