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Eklat um Porto-Coach: Schiri geschlagen und Bürgermeister bedroht?

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Eklat um Porto-Coach: Schiri geschlagen und Bürgermeister bedroht?

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Riesen-Wirbel um Porto-Coach

Großer Wirbel um Sergio Conceicao: Der Trainer des FC Porto legt sich am Rande eines Jugendfußballturniers offenbar mit einem Schiedsrichter und dem Bürgermeister des Gastgebers an.
Sergio Conceicao wirft Mikel Arteta vor, seine Familie auf Spanisch beleidigt zu haben, was zu einer Auseinandersetzung führte.
SPORT1
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von SPORT1
Großer Wirbel um Sergio Conceicao: Der Trainer des FC Porto legt sich am Rande eines Jugendfußballturniers offenbar mit einem Schiedsrichter und dem Bürgermeister des Gastgebers an.

Sergio Conceicao, der Trainer des FC Porto, hat bei einem Jugendfußballturnier in der andalusischen Provinz Huelva offenbar für einen handfesten Skandal gesorgt.

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Wie das Sportportal El Desmarque berichtet, soll Conceicao am Sonntag beim Ganafote Cup, einem internationalen Jugendfußballturnier, einen Schiedsrichter, den Bürgermeister des Gastgeberortes Cartaya und Mitglieder der Guardia Civil attackiert haben.

Während des Endspiels zwischen der U9 des FC Porto und dem FC Sevilla soll der 49-Jährige von seinem Platz auf der Tribüne aus zunächst den Schiedsrichter beleidigt haben. Sicherheitskräfte sollen zudem verhindert haben, dass Conceicao das Spielfeld stürmte.

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Conceicao soll Schiedsrichter geohrfeigt haben

Als der Unparteiische nach der Partie in den Spielertunnel flüchten wollte, soll es sogar zu Handgreiflichkeiten zwischen mehreren Personen gekommen sein. Dabei soll Conceicao dem Referee eine Ohrfeige verpasst haben.

„Der Mann wollte gerade in den Tunnel gehen“, beschrieb Bürgermeister Manuel Barroso, der schlichtend eingreifen wollte, bei Antena Huelva Radio die Szenen. „Bevor er hineinging, schlug ihm einer von ihnen ins Gesicht. Ich habe mich dazwischen gestellt und als Schutzschild fungiert.“

Conceicao sei Barroso mit einer „grotesken und arroganten Haltung“ entgegengetreten und habe gesagt: „Sie wissen nicht, mit wem Sie sprechen.“ Der Bürgermeister gab sich daraufhin zu erkennen, kassierte jedoch weitere Beleidigungen und wurde nach eigener Aussagen sogar am Hals gekratzt.

Porto-Coach habe „gedroht, mich umzubringen“

Barroso habe dann zu Conceicao gesagt: „Schämen Sie sich nicht, mich zu beleidigen und sogar anzugreifen?“ Doch Conceicao habe ihn weiter beleidigt und „sogar gedroht, mich umzubringen“.

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Der Bürgermeister erklärte auch, dass er bei der zuständigen Behörde eine Beschwerde eingereicht hat. „Ich denke, eine solche Person sollte bestraft werden. Wir veranstalten dieses Turnier, damit die Kinder Spaß haben und sich weiterhin sportlich betätigen können. Das war ein erbärmliches Bild“, sagte Barroso.

Strafanzeige gegen Bürgermeister

Laut der portugiesischen Sportzeitung Record hat Conceicao seinerseits rechtliche Schritte gegen den Bürgermeister in die Wege geleitet. „Unmittelbar nach den Ereignissen wurde eine Strafanzeige gegen Bürgermeister Manuel Barroso eingereicht, weil er versucht hatte, den Sohn von Sergio Conceicao anzugreifen“, zitierte das Blatt Conceicaos Anwalt Pedro Henrique.

In den Tumulten nach dem Spiel soll demnach Moises Conceicao von Bürgermeister Barroso geschubst worden sein.

Zudem wies der Jurist die Anschuldigungen Barrosos gegen seinen Mandanten zurück. „In Anbetracht der inzwischen veröffentlichten Nachrichten werden wir auch eine Verleumdungsklage gegen Bürgermeister Manuel Barroso vorantreiben“, sagte Henrique.

Conceicao geriet mit Arteta aneinander

Conceicao war zuletzt wegen eines Eklats am Rande des Champions-League-Achtelfinals zwischen seinem FC Porto und dem FC Arsenal in die Schlagzeilen geraten. Der Coach erhob nach dem Aus im Elfmeterschießen Vorwürfe gegen sein Pendant Mikel Arteta.

„Arteta drehte sich während des Spiels zur Bank und beleidigte meine Familie auf Spanisch. Ich habe ihm gesagt, dass die Person, die er beleidigt hat, nicht mehr unter uns weilt“, behauptete Conceicao auf der anschließenden Pressekonferenz: „Er soll sich darum kümmern, seine Mannschaft zu trainieren, die mehr als genug Qualität hat, um viel besser zu spielen.“