Paris Saint-Germain hat sich im französischen Supercup in einem hochdramatischen Finale mit 6:3 nach Elfmeterschießen gegen den großen Rivalen Olympique Marseille durchgesetzt.
Last-Minute-Tor und Elfer-Drama! PSG holt nächsten Titel
Elfer-Drama: PSG holt nächsten Titel
Die Mannschaft von Luis Enrique zeigte sich vom Elfmeterpunkt eiskalt: Goncalo Ramos, Vitinha, Nuno Mendes und Désiré Doué verwandelten allesamt. Bei Marseille verschossen Matt O’Riley und Hamed Junior Traoré - lediglich Michael Murillo war erfolgreich.
Nächster Titel für PSG!
Nach dem Elfmeter von Doué stürmten die PSG-Profis aufs Feld und bejubelten den Gewinn der Trophée des Champions. Der Champions-League-Sieger hatte im Dezember schon den Interkontinental-Pokal gewonnen.
Das Finale am Donnerstag wurde im Jaber Al-Ahmad International Stadium in Kuwait ausgetragen. Nach der regulären Spielzeit hatte es 2:2 (1:0) gestanden. Eine Verlängerung gab es nicht.
Marseille sah schon wie der sichere Sieger aus, doch Ramos rettete die Pariser tief in der Nachspielzeit noch ins Elfmeterschießen (90.+5).
Dramatische Schlussphase - Eigentor von Ex-Frankfurter
Zuvor war dem Ex-Frankfurter Willian Pacho in der Schlussphase ein unglückliches Eigentor unterlaufen (87.). Mason Greenwood hatte per Elfmeter für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt (76.), nachdem Ballon-d‘Or-Gewinner Ousmane Dembélé PSG früh in Führung gebracht hatte (13.).