Der Einmarsch russischer Streitkräfte in die Ukraine sorgt auch im Sport für Empörung.
Ukraine-Krieg: Profi Zozulya nennt Putin "Reinkarnation von Hitler"
Profi warnt: Putin wie Hitler
Der ukrainische Fußball-Profi Roman Zozulya vom spanischen Zweitligisten Fuenlabrada hat Russlands Präsidenten Wladimir Putin mit einem heftigen Vergleich attackiert. (BERICHT: Russischer Nationalspieler verurteilt Krieg)
Putin sei „die Reinkarnation von Hitler“, schrieb der Ukrainer in einem Facebook-Post und warnte, die Welt müsse erkennen, dass die Pläne des Präsidenten „ehrgeiziger sind als die Eroberung der Ukraine.“ (BERICHT: Putins Krieg: Auswirkungen auf Sport)
Profi aus Ukraine hofft auf „Ende des Bösen im Kreml“
Der 32-jährige Stürmer klagte in seiner Botschaft zudem an, dass die Ukraine und Russland „nie Brüderrnationen waren, weil Brüder nicht versuchen, ihre Unterlegenheit aufzuzwingen und ihnen eine Schlinge um den Hals zu legen.“
Stattdessen seien die Ukrainer „den Mächtigen schon immer ein Dorn im Auge gewesen. In verschiedenen historischen Epochen versuchten sie, uns zu unterjochen, auszuhungern, zu verfolgen und zu töten, weil wir das Recht hatten, unsere Sprache zu sprechen, unsere Meinung zu äußern und nach Unabhängigkeit zu streben.“
Zozulya betonte aber: „Je härter sie drückten, desto stärker kamen wir heraus.“ Auch habe die Ukraine während der Unterdrückung „nie unter dem Stockholm-Syndrom gelitten, sondern nur unter der mangelnden Wahrnehmung ihrer Gewalt und Kontrolle“.
Der Profi schloss seinen Post mit patriotischen Worten und der Zuversicht, dass nicht nur der Sieg der Ukraine nah sei, sondern auch „das Ende des Bösen im Kreml“.
Wirbel und Nazi-Vorwurf gegen Zozulya
Um Zozulya hatte es im Dezember 2012 großen Wirbel gegeben, als er aufgrund von Fotos mit extremen Rechten in der Ukraine in Verbindung gebracht wurde und ein Nazi-Vorwurf im Raum stand.
Ein Spiel zwischen seinem damaligen Klub Albecete und Rayo Vallecano musste damals wegen Beleidigungen von der Tribüne aus gegen den Ukrainer sogar unterbrochen werden.