Anzeige

40-Spieler-Kader: Kovac räumt auf

40-Spieler-Kader: Kovac räumt auf

Niko Kovac hat schon allerlei zu tun bei seinem neuen Arbeitgeber AS Monaco. Vor dem Trainingslager in Polen mussten bereits zehn Spieler zu Hause bleiben.
Eintracht Frankfurt verschenkt den Sieg gegen Ex-Coach Niko Kovac und die AS Monaco. Ein übler Abwehrbock rettet die Franzosen.
. SPORT1
. SPORT1
von SPORT1

Niko Kovac, neuer Trainer beim AS Monaco, beginnt in den ersten Wochen seiner Amtszeit bereits kräftig auszusieben beim zuletzt enttäuschenden französischen Erstligisten. Bis zu zehn Spieler soll der Ex-Bayern-Trainer bereits aussortiert haben.

Nach einem Bericht der französischen Sportzeitung L'Equipe hat Kovac den betroffenen Spielern bereits letzte Woche die Mitfahrt zum Trainingslager in Polen untersagt. Sie sollen in Monaco individuell trainieren und noch vor Ablauf der Transferperiode zu anderen Klubs wechseln.

Unter diesen Spielern befinden sich auch Stammspieler der vergangenen Saison wie Keita Balde. Für Lyle Foster (Vitoria Guimaraes) und Francesco Antonucci (Feyernoord Rotterdam) wurden in dieser Woche bereits Abnehmer gefunden.

Dennoch stehen auf der Liste unter anderen noch Namen wie Jemerson, Youssef Ait Bennasser oder Adama Traore. Zusammengerechnet ergibt dieser Pool aus aussortierten Spielern laut transfermarkt.de einen Marktwert von über 35 Millionen Euro.

Fabregas und Jovetic werden hinterfragt

Geld, das Kovac wohl auch benötigt, wenn man bedenkt, wie viele neue Spieler in den vergangenen Wochen mit den Monegassen in Verbindung gebracht wurden. Neben Mario Götze, Marius Wolf, Luka Jovic und Weston McKennie gab es auch Gerüchte über eine mögliche Verpflichtung des Ex-Frankfurters Sebastian Haller.

Und auch über einen möglichen Abgang der Topverdiener des Fürsten-Klubs wird diskutiert. Cesc Fabregas und Stevan Jovetic kosten den Verein viel Geld, kamen in der vergangenen Saison aber aufgrund von Verletzungen nicht oft zum Einsatz.

Darüber hinaus soll der Kader des AS Monaco immer noch 40 Spieler stark sein. Weitere Verkäufe sind also zu erwarten.