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Presse feiert „Fels“ Boateng

Presse feiert „Fels“ Boateng

Jérôme Boateng darf gegen Niko Kovac erstmals über 90 Minuten für Lyon ran. Die französische Presse zeigt sich begeistert, Boateng selbst sieht noch Luft nach oben.
Jérôme Boateng profilierte sich als überzeugender Abwehrchef gegen Monaco
Jérôme Boateng profilierte sich als überzeugender Abwehrchef gegen Monaco
© Imago
. SPORT1
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von SPORT1

„Eine imposante Physis gepaart mit einer in Stein gemeißelten Technik“: Die Lobeshymne der französische Sportzeitung L‘Equipe auf Jérôme Boateng hätte kaum poetischer ausfallen können.

Der ehemalige Bayern-Star stand am Wochenende erstmals über 90 Minuten für seinen neuen Klub Olympique Lyon auf dem Platz. Und überzeugte: Wie ein „Fels“ sei er beim 2:0-Erfolg gegen die AS Monaco um Trainer Niko Kovac hinten drin gestanden.

„Ich bin glücklich, weil ich fühle, dass mein Körper mehr und mehr in Form kommt. Ich bin wirklich sehr, sehr glücklich hier“, wurde der Innenverteidiger nach der Partie von der L‘Equipe zitiert.

„Ich mache Fortschritte, aber ich bin noch nicht bei 100 Prozent. Ich kenne mich sehr gut und ich weiß, dass ich richtig zurück bin, wenn ich alle drei Tage komplette Spiele abliefern kann.“

Jérôme Boateng arbeitet hart an sich

Bislang hatte ihn Lyons Trainer Peter Bosz (bestens bekannt aus der Bundesliga) immer zwischen der 60. und 75. Minute ausgewechselt. Dem Weltmeister von 2014, der erst am Deadline Day seinen Vertrag in Frankreich unterzeichnet hatte, fehlt noch der letzte körperliche Feinschliff, nachdem er keine Vorbereitung hatte und sich als vertragsloser Spieler selbst fithalten musste und unter anderem mit Kumpel Franck Ribéry in München trainierte.

Doch der 33-Jährige weiß ganz offensichtlich, auf was es ankommt. Boateng sei „immer der Erste, der kommt, und der Letzte, der beim Training geht“, lobte Lyons Co-Trainer Claudio Capaca, der vornehmlich für die Verteidiger zuständig ist.

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Auch wenn Boateng noch nicht wieder auf allerhöchstem Level ist, kann er seinem Klub schon jetzt eine Menge geben.

„Er spricht viel mit den anderen Spielern auf dem Feld und bringt Ruhe rein. Schon aufgrund seines Namens und seiner Einstellung hat er uns viel gebracht“, zeigte sich Cacapa beeindruckt.

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Gelingt es Boateng, in den kommenden Wochen auch noch die letzten Prozentpunkte aus sich rauszuholen, winkt womöglich auch das Comeback in der Nationalmannschaft.

Zwar solle sich sein ehemaliger Bayern-Schützling beim neuen Klub erst einmal akklimatisieren, die Tür sei aber in keinem Fall zu. Am Wochenende hat Boateng sie wieder einen Spalt weiter aufgestoßen.