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Mauricio Pochettino wettert gegen Ex-Klub PSG: "Der undankbarste Klub der Welt"

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Mauricio Pochettino wettert gegen Ex-Klub PSG: "Der undankbarste Klub der Welt"

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Pochettino legt gegen PSG nach

Pochettino legt gegen PSG nach

Der argentinische Trainer Mauricio Pochettino legt nach seiner Entlassung im Juli erneut gegen Ex-Klub PSG nach. Dabei geht der 50-Jährige hart mit den Parisern ins Gericht.
Kantersieg im Prinzenpark! PSG verabschiedet sich mit einem 5:0 in die WM-Winter-Pause, sogar der Youngster Ekitike trifft.
. SPORT1
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von SPORT1

Ist Paris Saint-Germain der undankbarste Klub der Welt?

Für Ex-Trainer Mauricio Pochettino, der im Juli vom französischen Hauptstadtklub entlassen wurde, ist die Antwort klar: „Das stimmt. Jeder unterschätzt die Arbeit des Trainers“, behauptete der 50-Jährige in einem Interview mit Radio Marca. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Ligue 1)

In der Mannschaft des Argentiniers standen eine Reihe von Weltklasse-Spielern wie Lionel Messi, Neymar, Kylian Mbappé und Ángel Di María, die beim Erfolg die Lorbeeren eingestrichen haben.

„Wenn wir gewonnen haben, lag es am individuellen Talent, und wenn wir verloren haben, war es die Schuld des Trainers“, meinte Pochettino.

Weltklasse-Spieler haben Weltklasse-Egos

Der Argentinier sprach dabei auch über die Schwierigkeiten, mit denen er zu seiner Zeit in Paris konfrontiert war. Denn alle diese Weltklasse-Spieler hätten auch Weltklasse-Egos, die er versucht habe zusammenzubringen.

„Es wurde ein Team-Klub-Modell geschaffen. Es war eine sehr schwierige Herausforderung, dieses Modell zu vervollständigen, mit vielen Unbekannten. All diese Persönlichkeiten, mit all diesen Talenten, in einem Team, das gab es nur in Paris“, erklärte der Ex-PSG-Coach.

Laut Pochettino brauche ein solches Modell aber Zeit, die ihm PSG nicht gegeben habe. „Spieler, die von der Copa América kamen, von der Europameisterschaft, Verletzungen, eine neue Stadt, eine neue Kultur... wir hatten neun oder zehn Spieler, die Kapitän ihrer Mannschaft waren“, betonte der 50-Jährige.

Bereits beim Portal Relevo hatte der argentinische Trainer darüber gesprochen, wie schwer es ist, so viele Weltklassespieler in einer Mannschaft zu managen.

„Zu viele Spieler, die die Nummer 1 sein wollen“

„Für Barca ist es ein Segen, Messi zu haben, oder für Madrid, Cristiano zu haben. Aber wenn man zu viele Spieler ins Team holt, die alle ihren Platz brauchen und die Nummer 1 sein wollen, kann es zu Verwirrung kommen“, erklärte Pochettino und führte weiter aus: „Wenn du spielst, wollen am Ende elf Spieler einen Ball. Es gab einen Elfmeter, und wer schießt ihn? Das ist nicht einmal eine Entscheidung des Trainers.“

Somit kam es bei PSG auch des Öfteren zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den Top-Stars, wer die Elfmeter oder die Freistöße schießen darf.

Immerhin schaffte es Pochettino in seiner 18 Monate langen Amtszeit, den französischen Pokal wie auch den Titel in der Ligue 1 zu gewinnen. Nachdem ihm jedoch nicht gelungen war, Paris zum Champions-League-Titel zu führen, wurde er entlassen.

Seitdem sitzt Christophe Galtier auf der Pariser Trainerbank. Pochettino hingegen ist seit seinem Engagement bei PSG noch nicht wieder bei einem neuen Klub untergekommen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Ligue 1)