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Fußball-Legenden verneigen sich vor Adi Hütter

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Fußball-Legenden verneigen sich vor Adi Hütter

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Legenden verneigen sich vor Hütter

Für den früheren Bundesliga-Coach Adi Hütter läuft es beim AS Monaco blendend. Prominente Experten loben ihn - und trauen ihm heute auch einen Coup bei PSG zu.
Monaco-Trainer Adi Hütter wird nach dem Spiel gegen Lorient von einem Journalisten mit seinem vollständigen Vornamen angesprochen. Das stößt beim ehemaligen Frankfurt-Coach auf wenig Gegenliebe.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro

Bei Borussia Mönchengladbach nahm seine Zeit im vorletzten Sommer ein eher tristes Ende - nun ist Adi Hütter einer der meistangesehenen Trainer in der französischen Ligue 1.

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Nachdem sich der frühere Gladbach- und Frankfurt-Coach in der Saison 2022/23 ein Sabbatjahr gegönnt hatte, unterschrieb er zur aktuellen Saison ein zwei Jahresvertrag bei AS Monaco. Dort konnte sich der 53 Jahre alte Österreicher bereits in den ersten fünf Monaten einen Namen machen. Hochachtung genießt er unter anderem bei einer Bundesliga-Legende aus Frankreich.

„Mir imponiert seine ruhige, aber bestimmte Art“, sagte der frühere Bremer Meister-Regisseur Johan Micoud jüngst bei L´équipe TV: „Bei ihm hat man sofort seine Handschrift erkennen können und seine Spiel-Analysen sind stets klar und strukturiert. Mit diesem Kader kann er Monaco zurück in die Champions League führen.“

Hütter spielt mit Monaco eine gute Saison

Nach einem Drittel der Saison stehen die Monegassen mit nur drei Zählern weniger als Spitzenreiter Paris Saint-Germain auf dem dritten Tabellenplatz.

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Dass sie nicht europäisch spielen; könnte dem Team von der Mittelmeerküste im späteren Saisonverlauf noch helfen und ihnen eine gute Chance bieten sich für das internationale Geschäft zu qualifizieren, da sie weniger Belastungen haben als die direkte Konkurrenz. Aber auch die Person Hütter hat sich im Umfeld der Monegassen zum Hoffnungsträger entwickelt.

„Hütter hat mich überzeugt“, sagte zuletzt auch Ex-Monaco-Spieler Emmanuel Petit bei RMC Sport. Zinédine Zidanes Weltmeister-Teamkollege von 1998 ergänzte: Er erreicht die Mannschaft, er hat aus dieser Truppe eine solide Einheit geformt, die zwar noch einige Schwankungen in seinem Spiel zeigt, die aber sehr viel Potenzial besitzt und einen attraktiven Stil zeigt.“

Monaco will sich gegen Paris nicht verstecken

An diesem Freitag steht das Spitzenspiel im Pariser Prinzenpark gegen den amtierenden und erneut haushohen Favoriten Paris Saint-Germain an. Die Pariser sind nach dieser Länderspielpause arg dezimiert (Marquinhos, Nuno Mendes, Kimpembe, Zaire-Emery fallen aus) und haben bisher unter Luis Enrique wenig Konstanz gezeigt.

„Monaco wird sich nicht verstecken und hat in der Vergangenheit PSG immer wieder wehgetan“, sagt Petit: „Hütter ist ein Coach, der mutig ist und offensiv aufstellt. Er wird seinen Matchplan haben und durchziehen wollen. Auch für ihn ist diese Partie sicherlich eminent wichtig, um festzustellen, wo sein Team wirklich steht und ob man gar um den Meistertitel mitspielen könnte. Das kann man heute nicht ausschließen.“

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Das Fernduell mit Luis Enrique werde „eine interessante Begegnung um zu sehen, wer den besseren Plan hat und wer am besten reagiert je nach der Entwicklung des Spiels“.

Der ehemalige Trainer von Borussia Mönchengladbach spricht zwar kaum französisch, was ihm aber hilft: Er kann sich unter anderem mit Breel Embolo, Philipp Köhn und Ismail Jakobs auf Deutsch unterhalten. Die Ruhe und der kaum vorhandene Druck am Mittelmeer scheint sich auch positiv auf Hütters Arbeit auszuwirken.

Monaco zurück in die Champions League zu führen lautet das große Saisonziel - sollte tatsächlich sogar der Titel gelingen, wäre es die Krönung seiner bisherigen Laufbahn.