Rashford: Elfer-Flut dank Mourinho

Rashford: Elfer-Flut dank Mourinho

Marcus Rashford erklärt, weshalb Manchester United so viele Elfmeter zugesprochen bekommt. Ein Ex-Trainer ist laut dem Stürmer ein Hauptgrund für die Strafstoß-Flut.
Marcus Rashford erklärt, weshalb Ex-Trainer José Mourinho für die vielen Elfmeter von Manchester United mitverantwortlich ist.
United-Elferflut dank Mourinho
00:44
. SPORT1
von SPORT1
am 17. Jan

Manchester United grüßt in der Premier League von der Tabellenspitze. (Tabelle der Premier League)

Am Sonntag steht das Topspiel gegen den FC Liverpool an. Das große Thema vor dem Duell der Erzrivalen: Die Elfmeter-Flut beim Tabellenführer. (Premier League: Liverpool - Manchester United am So. ab 17. 30 Uhr Im LIVETICKER)

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hatte diese Diskussion entfacht. "ManUnited hatte mehr Elfmeter in zwei Jahren als ich in fünfeinhalb Jahren", giftete er. 

In der Tat: Die Red Devils bekamen unter der Regie von Trainer Ole Gunnar Solksjaer seit Dezember 2018 satte 27 Strafstöße in nur 75 Ligaspielen. Liverpool freute sich über nur 30 Strafstöße seit Klopps Dienstantritt 2015. (Spielplan der Premier League)

Rashford: So viele Elfmeter dank Mourinho

Nun erklärt Marcus Rahsford, weshalb United so viele Elfmeterpfiffe bekommt. 

Kurios: Er nennt José Mourinho als einen Hauptgrund. Der Portugiese ist aktuell der Trainer von Konkurrent Tottenham, stand bei Manchester aber von 2016 bis 2018 an der Seitenlinie und brachte seinen Stars Tipps bei. 

"Ich erinnere mich: Als José Manager war, gab es fünf oder sechs Spiele, wo ich einen Elfmeter hätte bekommen müssen, aber keinen Pfiff bekam. Er sagte schließlich zu mir: 'Wenn du dich nicht geschickt anstellst, dann wirst du ihn nicht bekommen'."

Also ging es danach offenbar auch im Training um die richtigen Aktionen, damit die Schiedsrichter auf den Punkt zeigen. 

Rashford verrät Saisonziel

"Das war etwas, das man lernen und verstehen muss", sagte Rashford. Er gab ein Beispiel für eine Szene, in der er sich zuvor nicht clever verhalten hatte: "Wenn du mit dem Ball dribbelst und einen Gegner kommen siehst, willst du nicht angegriffen werden, weil du die Chance hast, ein Tor zu schießen." Der englische Nationalspieler blieb also auch nach harten Zweikämpfen stehen. 

Man müsse sich bei einem Kontakt aber fallen lassen und nicht weiter zum Tor laufen. 

Vor dem Topspiel gegen Liverpool gab Rashford, der sich seit dem vergangenen Jahr sehr für Kinder aus armen Familien einsetzt, auch sein Saisonziel aus. "Es wäre sicher ein gutes Gefühl, wenn wir die Liga gewinnen. Wenn wir Zweiter oder Dritter werden, war es keine gute Saison für uns." 

Mit einem Sieg könnte ManUnited seinen Konkurrenten auf sechs Punkte distanzieren. Vielleicht wird auch Ex-Trainer Mourinho wieder zum Erfolg der Red Devils beitragen.