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Wegen Superliga: Guardiola in Sorge

Wegen Superliga: Guardiola in Sorge

Teammanager Pep Guardiola von Manchester City fürchtet angesichts einer möglichen europäischen Fußball-Superliga um die nationalen Wettbewerbe.
Er gilt als Genie und Perfektionist: Kein anderer Trainer hat das 21. Jahrhundert taktisch so geprägt wie Titelsammler Pep Guardiola.
SID
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von SID

Teammanager Pep Guardiola von Manchester City fürchtet angesichts einer möglichen europäischen Fußball-Superliga um die nationalen Wettbewerbe. "Ich habe das Gefühl, dass wir die lokalen Ligen nicht verlieren können, was das für den FA Cup und die Ligen bedeuten würde", sagte der 50-Jährige.

Der ehemalige Bayern- und Barcelona-Trainer Guardiola plädierte stattdessen für "weniger Mannschaften" und "bessere Meisterschaften". In den nationalen Ligen und Wettbewerben solle das Prinzip "Qualität über Quantität" gelten. "Wir sollten jede einzelne Liga in Europa noch stärker machen, als sie es bereits ist", sagte Guardiola.

Für eine "Super-Premier-League muss man die Teams reduzieren, aber wir können nicht die niedrigeren Klassen oder die Premier League selbst abschaffen", sagte Guardiola. 

Zuletzt hatte der Weltverband FIFA gemeinsam mit der Europäischen Fußball-Union (UEFA) und den anderen Kontinentalverbänden mit einem Bannstrahl für jene Profis und Vereine gedroht, die sich einer europäischen Eliteklasse der Topklubs anschließen. Die EU-Kommission hatte das harte Vorgehen unterstützt.

Laut der britischen Zeitung "Times" soll den Vereinen, die für eine solche Superliga infrage kommen, 310 Millionen Pfund (ca. 348 Millionen Euro) für die Teilnahme angeboten werden, pro Saison sollen noch einmal bis zu 213 Millionen Pfund (ca. 239 Millionen Euro) dazu kommen. Als Gründungsmitglied soll auch Manchester City vorgesehen sein.