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Deshalb hat Klopp Angst vor dem Derby

Deshalb hat Klopp Angst vor dem Derby

Der FC Liverpool tritt am Mittwoch zum Derby beim FC Everton an. Jürgen Klopp schaut mit Sorge auf dieses Spiel. Aus gutem Grund.
Jürgen Klopp spricht in den höchsten Tönen von Ralf Rangnick als Trainer. Dabei verrät er auch eine kleine Anekdote aus ihren früheren Zeiten als Zweitligatrainer.
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von SPORT1

Auf dieses Wiedersehen würde Jürgen Klopp wohl lieber verzichten.

Am Mittwoch kommt es zum Merseyside-Derby, der FC Liverpool tritt in der Premier League beim FC Everton an. (Premier League: FC Everton - FC Liverpool, Mittwoch 21.15 Uhr im LIVETICKER)

Sportlich läuft es für die Reds aktuell gut, am Samstag feierte Liverpool einen 4:0-Sieg gegen den FC Southampton um Trainer Ralph Hasenhüttl und festigte den dritten Platz. Die Toffees sind dagegen nur 14. (SERVICE: Tabelle der Premier League)

Klopp: „Das ist zu viel für mich“

Und dennoch schaut Klopp mit Bauchschmerzen auf die Partie. „Es ist immer ein ganz anderes Spiel, und ich mag die Intensität des Spiels oft nicht, das ist zu viel für mich“, verriet der 54-Jährige bei Sky Sports. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan der Premier League)

Der Deutsche ergänzte: „Ich mag physischen Fußball, ich habe kein Problem damit, wir spielen das, andere Mannschaften spielen das, aber in diesem Spiel wird oft zu viel investiert.“

Sein überraschendes Bekenntnis: „Ich kann nicht sagen, dass es mein Lieblingsspiel des Jahres ist, um ehrlich zu sein.“

Diese Intensität bekamen vor allem zwei Reds-Profis beim vergangenen Duell im Goodison Park zu spüren. Und das dürfte auch ein Grund sein, weshalb Klopp mit Sorge auf dieses Aufeinandertreffen blickt.

Jürgen Klopp ist in einer Pressekonferenz mit einem afrikanischen Reporter aneinandergeraten. Dieser hatte eine ironisch gemeinte  Aussage des Liverpool-Trainers falsch interpretiert.
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PK-Zoff! Reporter verlangt Klopp-Entschuldigung bei ganz Afrika

Everton verletzt zwei Liverpool-Stars

Am 17. Oktober 2020 gastierten die Reds zuletzt bei den Toffees, das 2:2-Endergebnis geriet aus Sicht des Klopp-Teams aber komplett in den Hintergrund. Grund waren gleich zwei schwere Verletzungen aufseiten des Champions-League-Siegers von 2019.

Zuerst erwischte es den Abwehrchef: Virgil van Dijk wurde im gegnerischen Strafraum übel von Everton-Keeper Jordan Pickford umgegrätscht. Der Niederländer riss sich bei dieser Aktion das Kreuzband und fiel für den Rest des Jahres aus.

Besonders brisant: Weder sah Pickford eine Karte für diese Aktion, noch gab es einen Elfmeter für Liverpool. Wegen einer Abseitsstellung wurde die rüde Aktion des englischen Nationalkeepers nicht geahndet.

Thiago in starker Form

Anders das Einsteigen von Evertons Richarlison: Der Brasilianer räumte Thiago kurz vor Spielende mit offener Sohle ab und sah die Rote Karte. Auch Thiago verletzte sich am Knie und fiel zwei Monate aus.

Vor allem der Spanier zeigte sich in jüngster Vergangenheit in exzellenter Verfassung. Beim 2:0-Sieg gegen den FC Porto in der Champions League erzielte er ein Traumtor, auch gegen Southampton traf der 30-Jährige und bekam bei seiner Auswechslung Standing Ovations.

„Wir werden uns auf das Spiel vorbereiten und versuchen, ein normales, aber gutes Fußballspiel zu machen“, kündigte Klopp an. Er wird froh sein, wenn das Spiel vorbei ist und seine Spieler dieses unbeschadet überstanden haben sollten.