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Steht Martin Odegaard beim FC Arsenal vor dem Aus?

Odegaard schon wieder im Abseits?

Martin Odegaard galt einst als Wunderkind und will beim FC Arsenal eigentlich richtig durchstarten. Nun könnte seine Zeit beim den Gunners aber schon wieder vorbei sein.
Das einstige Wunderkind Martin Odegaard ist in der Premier League angekommen. Beim FC Arsenal will der Norweger in der Rückrunde eine wichtige Rolle spielen.
Martin Odegaard galt einst als Wunderkind und will beim FC Arsenal eigentlich richtig durchstarten. Nun könnte seine Zeit beim den Gunners aber schon wieder vorbei sein.

Er sollte eines der Gesichter des neuen FC Arsenal sein, doch damit könnte es jetzt schon wieder vorbei sein.

35 Millionen Euro bezahlten die Gunners im Sommer für Martin Odegaard, nachdem dieser als Leihspieler in der Rückrunde in London überzeugt hatte.(NEWS: Alles zur Premier League)

Es schien so, als wenn das einstige norwegische Wunderkind, das schon mit 15 Jahren von halb Europa gejagt wurde und letztendlich zu Real Madrid wechselte, dort aber nie glücklich wurde, endlich eine sportliche Heimat gefunden hätte.

Doch in dieser Saison läuft es für den Kapitän der norwegischen Nationalmannschaft nicht mehr. In zehn Pflichtspielen war er nur an einem Tor beteiligt und verlor nach Arsenals katastrophalen Saisonstart seinen Stammplatz an das Eigengewächs Emile Smith-Rowe.

Seitdem läuft es für Arsenal. Nach drei Pleiten zum Start der Saison, sind die Gunnars seit acht Spielen ungeschlagen, sechs Spiele konnten gewonnen werden. Arsenal kletterte vom 20. auf den fünften Platz. (DATEN: Tabelle der Premier League)

Odegaard versucht positiv zu bleiben

Auch weil es für die Gunners ohne Odegaard läuft, stehen die Chancen auf größere Spielanteile aktuell schlecht.

Der Norweger versucht trotzdem positiv zu bleiben. „Ich bin aus dem Team gerutscht und die, die für mich ins Team kamen haben sehr gut gespielt. Ich habe sicher nicht so viel gespielt, wie ich mir das vorgestellt habe, aber so ist der Fußball. Wir haben als Team sehr gut gespielt, das ist auf jeden Fall sehr gut.“

Odegaard zeigt sich als guter Team-Player, der sich trotz weniger Minuten über den Mannschaftserfolg freut. Die Spielzeit des Norwegers könnte sich aber in den kommenden Monaten noch mehr verringern.

Wie der Mirror berichtet, ist Arsenals Technischer Direktor Edu auf der Suche nach weiteren Verstärkungen für die Offensive und hat dabei fast 100 Millionen Euro zur Verfügung. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Sterling als weiterer Konkurrent?

Ziel Nummer eins soll Raheem Sterling sein, der bei Manchester City aktuell nur auf der Bank sitzt.

Sterling selbst machte bei einem FT-Live-Event klar, dass er sich einen Abschied aus Manchester definitiv vorstellen kann. „Wenn sich die Möglichkeit ergibt zu einem Verein zu wechseln, wo ich mehr spiele, wäre ich dafür definitiv offen.“

Arsenal hofft darauf den englischen Nationalspieler nach Nordlondon locken zu können. Sollte Sterling zu den Gunners wechseln, wäre ihm ein Platz in der ersten Elf sicher.

Dies würde für Odegaard zu einer noch schlechteren Situation führen. Die Flügelposition, auf die der Norweger oft ausgewichen ist, wäre dann auch fest besetzt. Ihm bliebe nur noch die Zehner-Position, die aktuell von Smith-Rowe überragend besetzt wird. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Premier League)

Für den noch immer extrem jungen Norweger wäre in der ersten Elf kein Platz mehr. Seine Zeit in Nordlondon könnte schneller zu Ende gehen, als es sich Odegaard erhofft hätte.

Das einstige Wunderkind müsste sich wieder auf die Suche nach einer neuen sportlichen Heimat machen, um dort endlich sein volles Potenzial auszuschöpfen.