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Manchester United: Ralf Rangnick schließt längeres Trainer-Engagement nicht aus

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Manchester United: Ralf Rangnick schließt längeres Trainer-Engagement nicht aus

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Rangnick überrascht bei United-Vorstellung

Rangnick überrascht bei United-Vorstellung

Ralf Rangnick soll nur bis zum Sommer Manchester United trainieren. Er könnte sich aber auch ein längeres Engagement als Coach vorstellen.
Ralf Rangnick ist zumindest bis Saisonende der neue starke Mann bei Manchester United. Der 63-Jährige gab zwei Tage vor dem Heimspiel gegen Crystal Palace seine erste Pressekonferenz.
. SPORT1
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von SPORT1

Eigentlich ist die Sache klar: Ralf Rangnick trainiert nun bis zum Saisonende Manchester United und wird danach Berater des Klubs.

Auf der Bank soll ihn dann Mauricio Pochettino ablösen, der derzeit noch Paris Saint-Germain trainiert. (Spielplan und Ergebnisse der Premier League)

Doch auf der Pressekonferenz anlässlich seiner Vorstellung bei den Red Devils ließ Rangnick aufhorchen, als es um seine Zukunftsvorstellungen ging.

„Die Leute, mit denen ich gesprochen habe, haben klar zu verstehen gegeben, dass wir hier über sechs Monate reden“, sagte der 63-Jährige zwar, fügte dann aber an: „Wir haben uns noch nicht darüber unterhalten, was nach dem Sommer passiert.“

Könnte Rangnick länger Trainer bei United sein?

Sollten die Klub-Bosse danach auf ihn zukommen und mit ihm sprechen wollen, werde man weitersehen, so Rangnick.

Der Schwabe ließ in dem Zusammenhang anklingen, dass er sich durchaus vorstellen könne, seine Trainertätigkeit bei United fortzusetzen. (Die Tabelle der Premier League)

„Wenn alles gut läuft, könnte ich mir vorstellen, ihnen zu empfehlen, noch ein Jahr dranzuhängen, wie ich das bei RB Leipzig auch getan habe“, sagte er. Das sei aber alles noch hypothetisch.

Rangnick war lange Zeit Sportdirektor in Leipzig, übernahm aber nach der Trennung von Ralph Hasenhüttl und vor dem Antritt von Julian Nagelsmann in der Saison 2018/19 zwischenzeitlich auch den Posten des Trainers.

Erinnerungen an Tuchels Chelsea-Coup

Damit dieses Szenario auch in Manchester eintritt, müsste er aber United wohl vom derzeitigen siebten Platz mindestens noch in die Champions League führen - und wenn möglich in dieser Saison schon den Henkelpott holen.

Wie das zu schaffen ist, hat ihm sein Landsmann Thomas Tuchel vorgemacht. Im Januar übernahm der den kriselnden FC Chelsea, führte ihn noch in die Königsklasse und gewann im Mai das Finale der Champions League.

Die Blues habe er vor einem Jahr übrigens abblitzen lassen, als es um den Interimsposten als Trainer ging, hat Rangnick bei seiner Vorstellung noch gesagt.

Sie hätten ihm damals nur eine Option für vier Monate angeboten, fuhr er fort. Bei United hat er zumindest die Sicherheit, zwei weitere Jahre als Berater zu fungieren.