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Chelsea-Coach Potter stichelt gegen Klopp - Neid-Vorwurf im Transfer-Zoff

Chelsea-Coach stichelt gegen Klopp

Mit seiner Transferoffensive im Winter hat der FC Chelsea die Konkurrenz kopfschüttelnd zurückgelassen. Trainer Graham Potter wehrt sich nun gegen Kritik - und kontert auch Liverpool-Coach Jürgen Klopp.
Mit seiner Transferoffensive im Winter hat der FC Chelsea die Konkurrenz kopfschüttelnd zurückgelassen. Trainer Graham Potter wehrt sich nun gegen Kritik - und kontert auch Liverpool-Coach Jürgen Klopp.
Mit seiner Transferoffensive im Winter hat der FC Chelsea die Konkurrenz kopfschüttelnd zurückgelassen. Trainer Graham Potter wehrt sich nun gegen Kritik - und kontert auch Liverpool-Coach Jürgen Klopp.

Chelsea-Trainer Graham Potter hat auf die verbalen Attacken gegen die Transferaktivitäten der Blues reagiert. „Das ist ganz normal“, wird der Blues-Verantwortliche auf der Vereinswebseite zitiert.

In dem entsprechenden Artikel wird in diesem Zusammenhang auch Liverpool-Coach Jürgen Klopp namentlich erwähnt. Der 55-Jährige hatte sich über die massiven Transferausgaben der Londoner, die im Januar für 330 Millionen Euro eingekauft hatten, öffentlich verwundert gezeigt: „Chelsea mit ihren neuen Besitzern, keiner weiß genau, wie sie es tun, wie sie so viel Geld ausgeben können.“

Chelsea-Trainer Potter mit Neid-Vorwurf

Doch Potter sieht dem Spott von Außenstehenden wie Klopp recht gelassen entgegen. „Wir haben das Geld ausgegeben, das wir ausgegeben haben. Die Medien werden das nicht unbemerkt lassen“, meinte der Chelsea-Coach. „Jeder hat ein Recht auf seine Meinung. Es gibt Meinungsfreiheit, und das ist gut so. Darüber mache ich mir keine Sorgen.“

Allerdings sei Neid keine gute Eigenschaft, wie Potter ausführte. Der Engländer ist sich sicher, dass bei der Transfer-Kritik vor allem dieser Aspekt eine Rolle spielt: „Die meisten Manager wären gerne in meiner Position.“ Chelsea sei schließlich „ein fantastischer Fußballverein und eine wirklich aufregende Zeit“. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Premier League)

Eine Botschaft an die Chelsea-Kritiker um Klopp hatte der Trainer ebenfalls: „Man sollte sich nie mit anderen vergleichen, weil man deren Situation nicht kennt. Man kann nur versuchen, sich selbst zu verbessern.“

Ob sich der Kaufrausch der Blues am Ende allerdings bezahlt macht, ist derzeit noch fraglich. Denn trotz seiner Großeinkäufe läuft der Premier-League-Klub in der englischen Meisterschaft weiter meilenweit hinterher. Zuletzt kam das Potter-Team gegen Fulham nicht über ein 0:0 hinaus. (DATEN: Die Tabelle der Premier League)