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Rassismus-Skandal in England

Immer wieder kommt es in der Premier League zu Meldungen rassistischer Beleidigungen gegen Spieler. Das erneute Opfer Ivan Toney geht offensiv mit diesem Problem um.
Der Sohn der ehemaligen Fußballikone David Beckham unterschrieb einen Leihvertrag bei Brentford. Romeo Beckham zeigte sich glücklich über die Chance und blickt auf ein neues Kapitel seiner Karriere.
Immer wieder kommt es in der Premier League zu Meldungen rassistischer Beleidigungen gegen Spieler. Das erneute Opfer Ivan Toney geht offensiv mit diesem Problem um.

Erneut ist Ivan Toney, Torschütze beim 1:1 gegen Arsenal, über Social Media rassistisch beleidigt worden. Und das passierte in England nicht zum ersten Mal.

Unmittelbar nach dem Spiel bei den Gunners erhielt Toney über seinen Instagram-Account beleidigende und rassistische Nachrichten. (DATEN: Die Tabelle der Premier League)

„Wir sind angewidert und traurig, dass Ivan wieder einmal damit konfrontiert wurde“, sagte sein Klub. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Premier League)

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Toney kann auf Rückhalt zählen

Schon in der Vergangenheit musste sich Toney Beleidigungen gefallen lassen. Der Stürmer veröffentlichte die rassistische Nachricht inklusive eines Bildes des Verfassers auf Twitter. Von seinem Klub erhielt er die volle Unterstützung: „Ein Angriff auf einen unserer Spieler ist ein Angriff auf uns alle.“

„Ich wollte das nicht einmal posten, aber ich bin wütend aufgewacht“, twitterte Toney damals. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Premier League)

Auch die Premier League bezog Stellung. „Niemand sollte mit Missbrauch konfrontiert werden, wie er Ivan Toney widerfahren ist. Es hat keinen Platz im Fußball oder in der Gesellschaft. Wir unterstützen Ivan und den Klub bei Ermittlungen“, teilte die Liga mit.

Der Vorfall ist leider kein Einzelfall. „Der Kampf gegen Diskriminierung und für mehr Vielfalt im Fußball ist für die Premier League und unsere Vereine von großer Bedeutung“, verdeutlichte Premier-League-Chef Richard Masters. Mit einem symbolischen Kniefall vor dem Anstoß wollen die Fußballprofis daher ein Zeichen gegen Rassismus setzen.