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Afrika Cup: United-Keeper soll über Weigerung nachdenken

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Afrika Cup: United-Keeper soll über Weigerung nachdenken

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Lässt Onana Afrika Cup sausen?

Andre Onana steht nach seinem letzten Patzer bei Manchester United in der Kritik. Deswegen ist seine Teilnahme am Afrika Cup im Januar wohl nun in Gefahr.
Nach den zwei Fehlern im CL-Spiel gegen Galatasaray steht Man-United-Keeper André Onana erneut in der Kritik. Sein Trainer Erik ten Hag nimmt den Neuzugang in Schutz und weist auf eine Statistik hin.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Derzeit durchlebt Andre Onana keine einfache Phase. In der Champions League unterliefen ihm unter der Woche zwei folgenschwere Patzer, für die er viel Kritik bekommen hat.

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„Seine Leistung in der Türkei widersprach einmal mehr seinem Ruf als einer der besten Torhüter des Fußballs“, kritisierte Phil McNulty beim BBC. Dementsprechend mehren sich die Stimme, die eine Ablösung des Keepers fordern.

Diese anhaltende Kritik soll auch beim Kameruner Wirkung hinterlassen haben. Laut einem Bericht der Sun soll er darüber nachdenken, den Afrika Cup im Januar sausen zu lassen.

Afrika Cup: Boykottiert Onana seine Teilnahme?

Ursächlich dafür soll die Unsicherheit über seinen Stammplatz sein. So fürchte er, dass sein derzeitiger Backup Altay Bayinider, der im Sommer von Fenerbahce Istanbul kam, während seiner Abwesenheit den Platz im Kasten dauerhaft übernehmen könne.

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Sorgen könnten ihm auch die Worte seines Trainers machen. „Wir sind sehr zufrieden mit Altay, der sich sehr gut präsentiert. Er muss nur geduldig sein. Wenn er weite gut arbeitet und Fortschritte macht, wird er seine Chance bekommen und sie nutzen müssen“, erklärte Erik ten Hag. Diese würde der Türke bekommen, wenn Onana zum Afrika Cup reist.

Doch der Kameruner hat ein weiteres Problem: Eine Verweigerung trotz seiner Nominierung könnte weitreichende Folgen für ihn haben. Laut den Statuten der FIFA könnte der 27-Jährige für die komplette Zeit des Turniers und fünf weitere Tage gesperrt werden.

Damit würde Onana sechs Spiele für seinen Arbeitgeber verpassen - und somit im Zweifel mehr als bei einer Teilnahme.

Daher fordert Ruud Gullit nun Klarheit in der Torhüter-Frage. „Vielleicht muss er eine Entscheidung treffen, man weiß ja nie“, sagte der Ex-Profi in Richtung ten Hag, ergänzte aber gleichzeitig: „Das Problem ist, dass man seinem Torwart so viel Selbstvertrauen wie möglich geben will.“