Seine Karriere steht noch am Anfang, doch Brajan Gruda weiß bereits, wohin die Reise gehen soll. „Mein größter Traum ist es, in der Champions League zu spielen und A-Nationalspieler zu sein. Ich möchte bei einem Top-Verein wie Bayern, Real, Barcelona oder Liverpool spielen“, sagte der 21-Jährige in einem Interview mit Sky.
DFB-Youngster spricht über Bayern-Interesse
„Will bei Top-Verein wie Bayern spielen“
Der Offensivspieler steht seit dem Sommer 2024 bei Brighton & Hove Albion unter Vertrag, wo er in der Premier League unter dem deutschen Coach Fabian Hürzeler trainiert. Für Gruda sei der frühe Schritt vom Jugendklub 1. FSV Mainz 05 nach England eine bewusste Entscheidung gewesen.
Auch der FC Bayern war an Gruda interessiert
„Ausschlaggebend war für mich, dass der Verein und der Trainer mich wollten. Das war für mich ein sehr gutes Zeichen, als ich hier war“, erklärte Gruda rückblickend auf seinen Wechsel vor rund anderthalb Jahren. Überzeugt hätten ihn vor allem die Infrastruktur, das Umfeld und der Trainer. „Das hat mich letztlich dazu gebracht, hierherzukommen.“
Vor seinem Transfer nach England hatte sich auch der FC Bayern um den Flügelspieler bemüht, eine Verpflichtung kam jedoch nicht zustande. „Es gab natürlich am Anfang Interesse“, bestätigte er, wollte aber dazu keine weiteren Details nennen. In Brighton sammelt Gruda inzwischen regelmäßig Spielpraxis.
Youngster träumt von der WM 2026
Wettbewerbsübergreifend absolvierte der Youngster bisher 20 Spiele und kam dabei auf drei Tore sowie drei Vorlagen. Eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft im kommenden Sommer mit der deutschen Nationalmannschaft schließt er indes nicht aus.
„Die Leistung muss stimmen“, so Gruda: „Und da versuche ich, 100 Prozent zu geben. Es ist natürlich ein Traum. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es kein Traum ist. Wer will keine WM spielen? Deswegen gebe ich alles und schaue, was kommt.“
Ein Austausch mit Bundestrainer Julian Nagelsmann habe bislang allerdings noch nicht stattgefunden. „Ich hoffe, dass der Kontakt kommt, wenn die Leistung auf dem Platz stimmt. Dann gehe ich davon aus, dass ein Anruf hereinkommt“, betonte Gruda.