Dem deutschen Nationalspieler Florian Wirtz ist ein möglicher Elfmeterpfiff beim torlosen Remis des FC Liverpool gegen den FC Arsenal verwehrt geblieben.
Kein Elfmeter für Wirtz? Gräfe unterstellt Star falsches Spiel!
Elfer für Wirtz? Gräfe wird deutlich
Wirtz war kurz nach der Halbzeit im Strafraum zu Boden gegangen und hatte vehement einen Strafstoß gefordert. Vorausgegangen war ein Zweikampf mit Arsenals Leandro Trossard. Sowohl der Schiedsrichter als auch der VAR erkannten kein Foul.
Trossard hatte Wirtz von der Seite gecheckt, den Ball spielte er nicht. Der Ex-Profi und TV-Experte Gary Neville sah in dem Einsteigen des Arsenal-Spielers ein äußerst riskantes Vorgehen.
Gräfe sieht falsches Spiel von Wirtz
„Das war wirklich ungeschickt“, urteilte er bei SkySports: „Trossard stellt sich ihm in den Weg. Es mag nicht genug sein, aber er legt es wirklich darauf an.“ Die Gunners hatten Glück, suggerierte der einstige Verteidiger nach der Entscheidung der Unparteiischen noch. Der englische Mirror schrieb zu der Szene: „Wirtz wurde ein Elfmeter verwehrt“.
Gänzlich anders bewertete der deutsche Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe den Fall. Dieser wurde bei X - wo viele Fans entgeistert auf die Szene reagiert hatten - von einem englischen Fan zu dem ausgebliebenen Pfiff befragt.
Kein Elfmeter, urteilte Gräfe. Im Gegenteil, er plädierte auf Schwalbe: Wirtz „sucht den Kontakt und fällt nach einem leichten Kontakt selber hin, aber nicht wegen des Kontakts. Er bewegt sich nicht gerade nach vorne, er dreht seinen Körper und macht eine Schwalbe.“
Die Entscheidung auf Weiterspielen sei daher korrekt: „Elfmeter sollten nur bei ernsten Vergehen gegeben werden“, meinte Gräfe noch.