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Premier League: Sprengstoff-Aussagen von Glasner!

Sprengstoff-Aussagen von Glasner!

Oliver Glasner teilt heftig gegen die Vereinsführung vom Crystal Palace aus. Der Trainer schießt gegen die Transferentscheidungen des Klubs.
Oliver Glasner verkündet am Freitag sein Aus bei Crystal Palace, das bereits seit drei Monaten feststeht. Über die Hintergründe offenbart der Trainer nun Details.
Oliver Glasner teilt heftig gegen die Vereinsführung vom Crystal Palace aus. Der Trainer schießt gegen die Transferentscheidungen des Klubs.

Diese Aussagen von Oliver Glasner haben es in sich! Der Noch-Trainer von Crystal Palace hat am Samstag nach der 1:2-Niederlage beim AFC Sunderland zum Rundumschlag gegen die eigene Vereinsführung ausgeholt.

Auslöser für sein emotionales Statement war der bevorstehende Abgang von Kapitän Marc Guéhi, der am Sonntag seinen Medizincheck bei Manchester City absolvieren soll.

Glasner nimmt kein Blatt vor den Mund

Glasner erklärte bei Sky UK, dass er sich von seinen Vorgesetzten im Stich gelassen fühle: „Unseren Kapitän einen Tag vor einem Spiel zu verkaufen, da habe ich überhaupt kein Verständnis für.“

Er verriet auf der Pressekonferenz, dass er erst am Freitagmorgen die Nachricht erhalten habe, dass der Transfer bevorsteht: „Das ist das Schlimmste, was passieren kann. Niemand hat uns bis dahin etwas gesagt, und ich musste vor der Mannschaft stehen und sagen, dass der Kapitän morgen nicht spielen wird.“

Glasner von Abgang schockiert

Dabei verwies Glasner bei Sky auch auf den Transfer von Eberechi Eze, den die Palace-Bosse im vergangenen Sommer an den FC Arsenal abgegeben haben: „Wenn dir dein Herz zweimal in einem Jahr herausgerissen wird, zuerst mit Eze, einen Tag vor einem Spiel im Sommer, und mit deinem Kapitän einen Tag vor einem Spiel - das kann ich nicht verstehen.“

Glasner sagte: „Ich bin nun seit über 30 Jahren im Fußball aktiv und habe so etwas noch nie erlebt. Nun ist es zweimal in nur sechs oder sieben Monaten geschehen.“

„Ihnen wurde zweimal das Herz gebrochen“

Palace hat keine der vergangenen zehn Partien gewinnen können. Dies liegt auch an den personellen Engpässen, mit denen der Coach seit Wochen zu kämpfen hat.

Glasner schloss auf der Pressekonferenz nicht aus, dass er mit seiner Mannschaft in den Abstiegskampf rutschen könnte, nahm zugleich aber seine Spieler in Schutz: „Sie haben auf dem Platz ihr Herzblut gegeben, und jetzt wurde ihnen zweimal das Herz gebrochen.“

Glasner stellt eigene Zukunft infrage

Der 51-Jährige ergänzte: „Es ist schwer, zu überleben. Man fühlt sich verlassen, ohne Unterstützung. Wir haben mit denselben Spielern gespielt, und das schon seit Wochen, während die Bank mit Kids besetzt war. Die Spieler müssen geschützt werden, es ist unfair ihnen gegenüber.“

Glasner führte weiter aus: „Deshalb bin ich jetzt so direkt, weil ich die Spieler schützen muss. Für mich ist es in Ordnung, wenn wir genug Punkte holen, um nicht abzusteigen.“

Abschließend meinte der Österreicher in aller Deutlichkeit: „Ich brauche keine Unterstützung. Palace kann die Saison ruhig so beenden, mit Oliver Glasner oder einem anderen Trainer. Ich weiß es nicht, es ist mir egal. Es hinter verschlossenen Türen zu sagen, ergibt keinen Sinn. Es ist vielleicht der letzte Versuch, etwas zu erreichen. Wenn Sie weiterhin glauben, dass wir so weitermachen können, wird Crystal Palace die Rechnung bezahlen. Nicht ich.“

Der Österreicher steht seit 2024 an der Seitenlinie von Crystal Palace. Erst am Freitag hatte er mitgeteilt, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.

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