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Premier League: Spurs-Coach mit peinlichem Fauxpas

Spurs-Coach mit peinlichem Fauxpas

Tottenham-Coach Thomas Frank begeht vor dem Premier-League-Spiel seines Klubs einen äußerst unglücklichen Fauxpas.
Tottenham-Trainer Thomas Frank trinkt vor dem Spiel in Bournemouth aus einem Becher des Erzrivalen FC Arsenal. Das Netz spottet - und der Trainer muss sich für diesen Fauxpas erklären.
Tottenham-Coach Thomas Frank begeht vor dem Premier-League-Spiel seines Klubs einen äußerst unglücklichen Fauxpas.

Diese Aktion dürfte ihn nicht unbedingt beliebter machen. Im vergangenen Sommer übernahm Thomas Frank von Ange Postecoglou das Traineramt bei Tottenham Hotspur. Seitdem hält sich die Begeisterung unzähliger Spurs-Fans über den Dänen doch merklich in Grenzen.

Vielen Anhängern passt die taktische Herangehensweise nicht, dazu kommen mitunter fragwürdige Entscheidungen bei der Mannschaftsaufstellung und seltsame Kommentare während Pressekonferenzen. Am Mittwochabend fügte der 52-Jährige der Liste ein weiteres Kapitel hinzu.

Vor dem Premier-League-Spiel der Spurs begutachtete der Cheftrainer den Rasen. Dabei trank er entspannt aus einem Becher mit dem Vereinswappen des FC Arsenal. Also des großen, langjährigen Rivalen.

Frank rechtfertigt sich für Arsenal-Becher

Im emotionsgeladenen Fußball grundsätzlich bereits eine äußerst unglückliche Aktion. Verstärkt wurde diese durch die Tatsache, dass Tottenham noch nicht einmal zum Auswärtsspiel bei den Gunners im Emirates Stadium in London antrat. Stattdessen gastierte das Team beim AFC Bournemouth.

Nach der Partie, die Tottenham auch noch mit 2:3 verlor, wurde Frank auf seinen Arsenal-Becher angesprochen. „Ich habe es definitiv nicht bemerkt. Es wäre völlig dumm von mir, ihn zu nehmen, wenn ich davon gewusst hätte“, so der Cheftrainer.

„Es ist ein bisschen traurig, dass ich dazu befragt werde. Ich würde niemals etwas so Dummes tun.“ Von wem er den Becher erhielt, ist nicht bekannt.

Spurs-Fans wollen Entlassung

Die Fans zeigten sich ob der Aktion übrigens wenig begeistert. In den sozialen Netzwerken häuften sich negative Kommentare.

„Wie kann Thomas Frank sehen, was auf dem Spielfeld passiert, wenn er nicht einmal sehen kann, was auf seiner Kaffeetasse steht?“, schrieb ein User.

Ein anderer formulierte: „Wir haben Nuno für viel weniger gefeuert. Wir haben Conte für viel weniger gefeuert. Wir haben Ange für viel weniger gefeuert. Thomas Frank ist schlechter als jeder einzelne von ihnen. Er ist immer noch hier.“