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FC Chelsea: Trainer verkündet eigenen Wechsel - und erhält Mega-Vertrag

Mega-Vertrag für neuen Chelsea-Trainer

Der nächste Trainer des FC Chelsea steht so gut wie fest - er verkündet seinen bevorstehenden Wechsel noch vor dem Verein.
Liam Roseniorist neuer Trainer beim FC Chelsea. Dan Silver vom Chelsea Supporters' Trust bezweifelt jedoch, dass der Noch-Straßburg-Coach das nötige Format für die Blues hat.
Der nächste Trainer des FC Chelsea steht so gut wie fest - er verkündet seinen bevorstehenden Wechsel noch vor dem Verein.

Liam Rosenior hat seinen Wechsel zum FC Chelsea auf einer Pressekonferenz selbst bestätigt, ehe er wenig später auch von den Blues verkündet wurde. Der Trainer wechselt von Racing Straßburg an die Stamford Bridge - und erhält dort einen Vertrag bis 2032.

„Am Samstag wusste ich noch nicht, was passieren würde. Seitdem durfte ich mit einem der größten Vereine der Welt sprechen. Heute sieht es gut dafür aus, dass ich der nächste Trainer von Chelsea werde“, erklärte der 41-jährige Brite bei seinem letzten Auftritt in Straßburg.

Es gebe Entscheidungen im Leben, „zu denen man nicht nein sagen kann.“ Er werde Straßburg sein „ganzes Leben lieben, aber dieses Angebot konnte ich zu diesem Zeitpunkt meines Lebens nicht ablehnen.“

Neuer Chelsea-Trainer arbeitete schon unter Rooney

Er bekomme die Möglichkeit, in seine Heimat zurückzukehren. „Ich vermisse meine Kinder, ich habe Opfer gebracht. Niemand kann meine Verbundenheit und Integrität in Frage stellen.“

Rosenior folgt damit auf Enzo Maresca, der am 1. Januar freigestellt worden war. Chelsea ist für ihn der mit Abstand größte Klub der bisherigen Laufbahn.

Als Spieler war der Brite in England für Klubs wie Fulham und Brighton aktiv. Als Trainer arbeitete er erst im Nachwuchsbereich, bei Derby County wurde er dann Co-Trainer unter Wayne Rooney, ehe er dort auch als Interimstrainer fungierte.

Es folgte eine erste Anstellung als Cheftrainer bei Hull City im November 2022, ehe er nach seiner Freistellung dort im Sommer 2024 bei Straßburg anheuerte. Dort holte er in 63 Pflichtspielen 1,75 Punkte im Schnitt.

Rosenior hofft auf Verständnis der Fans

Rosenior erklärte noch, dass er auf das Verständnis der Straßburg-Fans hoffe: „Die Realität im Fußball ist, dass es verschiedene Vereinsniveaus gibt. Ich kenne die Ambitionen dieses Vereins, der ein sehr hohes Niveau erreichen möchte, aber derzeit ist Straßburg noch nicht auf dem Niveau von Chelsea.“

Noch am Samstag hatte Rosenior an der Seitenlinie der Straßburger beim 1:1 bei der OGC Nizza gestanden. In der laufenden Spielzeit der Ligue 1 führte er den Klub bislang auf den siebten Tabellenplatz. Sein neues Team Chelsea rang am Sonntag unter Interimstrainer Calum McFarlane Manchester City ein 1:1 ab. Rosenior übernimmt die Blues auf dem fünften Tabellenplatz.

Die beiden Klubs haben in der jüngeren Vergangenheit bereits eine enge Verbindung bewiesen: Seit 2023 wechselten 15 Spieler zwischen Straßburg und den Blues hin und her. Im selben Jahr war Straßburg von der BlueCo Group um den US-Unternehmer Todd Boehly übernommen worden. Boehly ist seit Mai 2022 auch Mitbesitzer des FC Chelsea.

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