Spielerberater Volker Struth hat enthüllt, dass er aktiv versucht hatte, Nationalspieler Florian Wirtz bei Real Madrid anzubieten – während Verhandlungen mit dem FC Bayern und dem FC Liverpool bereits liefen.
Berater packt aus: Warum Wirtz nicht zu Real Madrid wechselte
Berater packt über Wirtz aus
Struth schildert, wie er zuerst Kontakt zu Xabi Alonso herstellte, um seinen Klienten ins Blickfeld der Königlichen zu rücken.
„Ich habe Xabi Alonso angerufen und ihm gesagt: ‚Du musst den Jungen aus Leverkusen mit zu Real nehmen‘“, erzählte Struth im Bild-Podcast „Phrasenmäher“.
Struth schreibt dem Real-Präsidenten
Alonso habe ihm daraufhin geantwortet: „‚Das musst du nicht mir sagen, sondern Florentino Pérez (Real-Präsident; Anm. d. Red.).‘“
Anschließend verschickte Struth eine Nachricht direkt an Pérez. In dieser habe er geschrieben: „Lieber Florentino. Ich habe es dir schon mehrfach gesagt: Ich habe hier einen Spieler, den ich euch sehr ans Herz legen würde. Florian Wirtz macht jede Mannschaft der Welt besser.“
Die Reaktion aus Madrid fiel jedoch nicht allzu positiv aus: Perez habe sich lediglich bedankt und auf Generaldirektor José Sanchez verwiesen – ein Angebot sei nie konkret geworden.
Struth will Wirtz bei Real sehen
Als Grund für das Ausbleiben eines Angebotes nennt Struth die finanzielle Lage und Kaderplanung bei Real: „In dem Jahr hat es einfach nicht gepasst aufgrund des Kaders und des Budgets. Auch bei Real Madrid sind die Kassen mal nicht so voll“, erklärte der Berater im Podcast.
Trotzdem lasse er seinen Wunsch nicht fallen: „Mein Wunsch bleibt es aber, dass Florian dort eines Tages spielt.“
Statt zu Real war Wirtz im vergangenen Sommer für eine Rekord-Ablöse zum FC Liverpool gewechselt.