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Glasner kommentiert Fan-Proteste

Glasner kommentiert Fan-Proteste

Die Fans von Crystal Palace fordern den vorzeitigen Rücktritt des Österreichers. Der gibt sich kämpferisch.
Die Palace-Fans machen ihrem Unmut Luft
Die Palace-Fans machen ihrem Unmut Luft
© Imago/Action Plus/SID/Katie Chan
Die Fans von Crystal Palace fordern den vorzeitigen Rücktritt des Österreichers. Der gibt sich kämpferisch.

Teammanager Oliver Glasner vom englischen Premier-League-Klub Crystal Palace hat gelassen auf die anhaltende Fan-Kritik gegen sich reagiert. „Das ist in Ordnung. Die Fans sind genauso enttäuscht wie wir und können nicht direkt mit uns sprechen, daher ist dies ihre Gelegenheit, ihrer Stimmung Ausdruck zu verleihen“, sagte der Österreicher nach dem 1:0 (0:0) gegen Tabellenschlusslicht Wolverhampton Wanderers am Sonntag.

Während der Partie hatten die Fans erneut ihren Unmut geäußert und ein Spruchband hochgehalten, übersetzt stand dort: „Verpasste Chancen - Vorstand unfähig. Fans missachtet - Glasner fertig.“ Schon am Donnerstag beim 1:1 im Playoff-Hinspiel der Conference League bei Zrinjski Mostar in Bosnien hatten einige Fans seinen vorzeitigen Rücktritt gefordert.

Scharfe Fan-Kritik an Glasner

„Das müssen wir akzeptieren“, sagte Glasner bei Sky Sports: „Andererseits haben sie die Mannschaft bis zum Schluss unterstützt, und deshalb denke ich, dass sie uns zum Sieg verholfen haben. Aber Kritik ist absolut in Ordnung.“ Dank des späten Treffers von Evann Guessand (90.) feierten die Londoner den ersten Heimsieg seit Anfang November. „Hoffentlich erleben wir weitere Siege, die Stimmung im Verein wird besser und wir werden unser Leben viel mehr genießen“, sagte Glasner.

Zuletzt hatte der 51-Jährige seinen Abschied im Sommer angekündigt und mit der Klubführung abgerechnet, was vielen Fans inmitten der sportlichen Krise sauer aufstieß. „Das Wichtigste ist Crystal Palace, und ich bin zu 100 Prozent hier, um für Crystal Palace erfolgreich zu sein“, versicherte Glasner nun bei der BBC.

Er genieße intern weiter Vertrauen: „Ich habe mit dem Vorstand, dem Vorsitzenden und dem Sportdirektor gesprochen, und sie sagten: ‚Nein, wir glauben, dass Sie der Richtige sind.‘“