Chelsea-Profi Wesley Fofana sah sich nach dem 1:1-Remis gegen den FC Burnley, bei dem er in der 72. Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde, in den sozialen Medien mit rassistischen Beleidigungen konfrontiert.
Rassismus-Eklat bei Chelsea
Rassismus-Eklat bei Chelsea
Die Blues zeigten sich in einem Klub-Statement „entsetzt und empört über die abscheulichen rassistischen Beleidigungen, denen Wesley Fofana online ausgesetzt war“.
Rassismus-Eklat: „Völlig inakzeptabel“
Es sei „verabscheuungswürdig und werde nicht toleriert. Ein solches Verhalten ist völlig inakzeptabel und widerspricht den Werten des Sports und allem, wofür wir als Verein stehen. Rassismus hat keinen Platz.“
Chelsea kündigte an: „Wir werden mit den zuständigen Behörden und Plattformen zusammenarbeiten, um die Täter zu identifizieren und die strengstmöglichen Maßnahmen zu ergreifen.“
Als Fofana vom Platz gestellt wurde, hatte Chelsea noch geführt. In der dritten Minute der Nachspielzeit glückte Burnley noch der Ausgleich. Das war wohl der Auslöser für die Beleidigungen.
Burnley über Beleidigungen empört
Auch Burnley zeigte sich „empört über die rassistischen Beleidigungen. So etwas hat in unserer Gesellschaft keinen Platz und wir verurteilen es vorbehaltlos. Der Verein vertritt weiterhin eine unmissverständliche Haltung – wir tolerieren keinerlei Form von Diskriminierung“.
Der Klub habe „den Beitrag an die Muttergesellschaft von Instagram, Meta, gemeldet und erwartet von ihr sowie von der Premier League und der Polizei entschiedene Unterstützung. Er wird sich dafür einsetzen, dass die verantwortliche Person identifiziert und strafrechtlich verfolgt wird“.