Der ehemalige deutsche Nationalspieler Robert Huth hat Florian Wirtz fast schon abgeschrieben. Geht es nach dem einstigen Verteidiger, wird sich das ehemalige Juwel von Bayer Leverkusen beim FC Liverpool nicht durchsetzen. Im Gegenteil, Huth hält einen baldigen Abgang für möglich.
"Er ist ein teures Problem": Florian Wirtz im Winter weg?
Erstaunlicher Abgesang auf Wirtz
Huth äußerte sich im Podcast In The Mixer von All Out Football zur Entwicklung seines Landsmanns. „Ich tue mich wirklich schwer damit zu sehen, wie sich das noch drehen soll“, sagte der langjährige England-Legionär, der unter anderem für Chelsea, Leicester und Stoke gespielt hat.
Wirtz sei zwar „offensichtlich ein guter Spieler“, doch: „Mit seiner Körperlichkeit hat er echte Probleme.“ Gerade auf der Zehnerposition müsse man auch mal „den Körper reinstellen“ oder ein Foul ziehen – „davon habe ich gar nichts gesehen“.
Muss Wirtz Liverpool nach Weihnachten verlassen?
Am Wochenende wurde Wirtz beim 2:2 gegen Newcastle United nach 63 Minuten ausgewechselt – es war sein erster Pflichtspielauftritt unter dem neuen Liverpool-Coach Andoni Iraola.
Der Auftritt hat Huth nicht gefallen: „Seine Körpersprache ist auch ein bisschen schlecht.“ Als Ratschlag gab er mit: Wenn es nicht laufe, müsse man auf dem Platz „eklig“ sein, „90 Minuten ein Nervfaktor“ für den Gegner. Diese Intensität habe Wirtz aber bisher nicht zeigen können.
Ob Wirtz die Kurve bekommt, bezweifelt Huth: „Bis Weihnachten werden sie wahrscheinlich schauen, ihn abzugeben, wenn er sich nicht verbessert, weil er für Liverpool zu einem teuren Problem geworden ist.“
Wirtz sieht sich bereits verbessert
Wirtz war im Juni 2025 von Bayer Leverkusen nach Liverpool gewechselt. Die Ablöse betrug zunächst rund 117 Millionen Euro und konnte durch Boni auf rund 136 Millionen Euro steigen. In seiner ersten Saison bei den Reds kam er auf 49 Einsätze, sieben Tore und zehn Assists. Gänzlich überzeugen konnte er vor allem in der englischen Liga nur selten.
Der DFB-Star – der jüngst auch zum wiederholten Male von Jamie Carragher hinterfragt wurde – hatte jüngst in einem Interview erklärt, dass er durchaus selbstkritisch auf seine eigenen Leistungen blicke – gleichzeitig betonte der 23-Jährige aber auch seine Weiterentwicklung „in fast jedem Bereich“.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.