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Havertz erklärt seinen Geniestreich

Havertz erklärt seinen Geniestreich

Kai Havertz ist im Londoner Duell zwischen Arsenal und Chelsea bestens aufgelegt und erzielt einen herrlichen Treffer. Auch am Siegtreffer ist er entscheidend beteiligt. Anschließend erklärt er seine geniale Idee.
Der 3:0-Sieg gegen Manchester City wirft die Frage auf: Kann irgendjemand Arsenal daran hindern, den Premier-League-Titel zu verteidigen?
Kai Havertz ist im Londoner Duell zwischen Arsenal und Chelsea bestens aufgelegt und erzielt einen herrlichen Treffer. Auch am Siegtreffer ist er entscheidend beteiligt. Anschließend erklärt er seine geniale Idee.

Es war ein nahezu perfektes Täuschungsmanöver. Ein Geniestreich – der Kai Havertz spontan einfiel. „Das war eine Last-Moment-Entscheidung, weil der Verteidiger die linke Seite des Tores abgedeckt hat. Dass er dann genau so durchgeht, da ist natürlich auch ein bisschen Glück dabei. Aber es war im Endeffekt die richtige Entscheidung“, erklärte Havertz bei Sky.

Mit seinem genialen Einfall hatte der Nationalspieler in Diensten des FC Arsenal entscheidenden Anteil am 2:1 (1:1)-Derbysieg gegen den von Xabi Alonso trainierten Londoner Stadtrivalen FC Chelsea. Zunächst glich er mit seinem zweiten Ligatreffer (25.) der noch jungen Premier-League-Saison die frühe Führung durch Morgan Rogers (2.) aus. Dann ermöglichte seine Nicht-Berührung Martin Ödegaard (50.) den Siegtreffer.

Havertz ließ einen Querpass von Christos Tzolis im letzten Moment für den noch besser postierten Norweger durch, der so freie Schussbahn hatte. Das Täuschungsmanöver irritierte insbesondere Havertz‘ Gegenspieler Wesley Fofana, der wie angewurzelt stehenblieb und dann nur noch ratlos die Arme hob, als der Ball im Netz einschlug.

Havertz: „Vielleicht müssen wir mal mit der Premier League sprechen“

Den Assist bekommt aber Tzolis zugeschrieben, auch wenn sich Havertz augenzwinkernd für eine Regeländerung aussprach. „Ich habe den Ball zwar nicht berührt, aber vielleicht müssen wir mal mit der Abteilung von der Premier League sprechen.“

Zumindest die englische Presse würdigte Havertz‘ Leistung und titelte: „Havertz erinnert Chelsea daran, was sie verloren haben.“ Der mittlerweile 27-Jährige war 2023 für 75 Millionen von den Blues zum Stadtrivalen gewechselt.

TV-Experte Carragher erklärt Havertz‘ Wert

Und für TV-Experte Jamie Carragher ist der DFB-Star bei den Gunners unersetzlich. „Um Havertz aus dieser Mannschaft zu verdrängen, muss man zu den besten Spielern der Welt gehören – es muss jemand wie Ian Wright oder Thierry Henry sein, der garantiert 30 Tore pro Saison schießt“, sagte die Liverpool-Legende bei Sky Sports.

Viktor Gyökeres werde niemals Havertz‘ Platz einnehmen, erklärte Carragher und bezog sich dabei auf Havertz‘ Wert in der taktischen Herangehensweise des Teams von Mikel Arteta.

„Einer der Gründe, warum man Arsenal nicht knacken kann, ist, wie gut sie von vorne pressen. Wenn der Gegner diese Pressinglinie jedoch durchbricht, ziehen sich alle hinter den Ball zurück, und Havertz befindet sich dann etwa 25 bis 30 Yards vor seinem Tor. Wenn man einen Weltklasse-Stürmer bittet, das zu tun … wird er es nicht tun“, analysierte Carragher.

Erste Liga-Niederlage für Xabi Alonso

Während Titelverteidiger Arsenal mit dem dritten Sieg im dritten Spiel ein starkes Ausrufezeichen setzte, war es für den früheren Bundesliga-Meistertrainer Alonso die erste Liga-Niederlage als Chelsea-Coach.

Im Vorfeld war viel über das Duell der beiden Trainer gesprochen worden. Alonso und Arsenals Mikel Arteta kennen sich seit Jahren und sind enge Freunde. Für Sympathien gebe es am Spieltag aber keinen Platz, hatte Arteta im Vorfeld betont.

Chelsea mit Blitzstart

Doch zunächst war es Alonsos Team, das hellwach startete: Nach nur 80 Sekunden sorgte Rogers für das erste Gegentor der Gunners in dieser Saison. Arsenal ließ sich davon jedoch nicht verunsichern und drängte auf den Ausgleich. Für diesen sorgte Havertz nach einem schönen Dribbling.

Nach Ödegaards 2:1 war es wieder Havertz, der die nächste Chance einleitete. Doch Bukayo Saka, vom Deutschen per Hacke eingesetzt, scheiterte an Emiliano Martinez (69.). Chelsea mühte sich um eine Antwort, fand aber kaum Mittel gegen die starke Defensive.

Zuvor hatte Manchester United in letzter Sekunde einen Sieg verspielt. Beim FC Everton kam der Rekordmeister nur zu einem 2:2 (0:0). Ainsley Maitland-Niles (90.+6) traf ganz spät für Everton.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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