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Liverpool-Ikone übt heftige Transfer-Kritik: "Massiver Fehler"

Carragher zerlegt Liverpools Planung

Jamie Carragher fordert Liverpool-Coach Andoni Iraola auf, Dominik Szoboszlai wegen der Personalnot dauerhaft zum Rechtsverteidiger zu machen. Auch, weil ein Ex-Leverkusener ihn bisher nicht überzeugt.
Bradley Barcola ist nach seinem 124-Millionen-Euro-Wechsel von PSG zum FC Liverpool voller Vorfreude. Der 23-jährige Franzose will bei den Reds direkt durchstarten.
Jamie Carragher fordert Liverpool-Coach Andoni Iraola auf, Dominik Szoboszlai wegen der Personalnot dauerhaft zum Rechtsverteidiger zu machen. Auch, weil ein Ex-Leverkusener ihn bisher nicht überzeugt.

Jamie Carragher sieht beim FC Liverpool Gesprächsbedarf: Der frühere Profi der Reds fordert Trainer Andoni Iraola auf, mit Vizekapitän Dominik Szoboszlai über einen dauerhaften Positionswechsel auf die Rechtsverteidiger-Position zu sprechen.

Hintergrund ist Liverpools holpriger Saisonstart mit zwei Remis in der Premier League, zuletzt das 2:2 bei Nottingham Forest am Samstag. Szoboszlai hatte im zweiten Durchgang gegen Forest rechts hinten ausgeholfen, nachdem der 25-Jährige zuvor bereits in der vergangenen Saison vereinzelt dort eingesetzt worden war.

Carragher begründet seinen Vorstoß mit der angespannten Personallage auf der Position: Conor Bradley ist weiterhin verletzt und Jeremie Frimpong steckt laut dem Ex-Profi in einer Formkrise. Allgemein ist die rechte Abwehrseite des LFC bereits seit dem Abgang von Trent Alexander-Arnold zu Real Madrid im vergangenen Sommer ein Thema.

Carragher: „Das ist ein Gespräch, das Iraola führen muss“

Im Podcast „Stick to Football“ erklärte Carragher: „Ich habe nie geglaubt, dass Szoboszlai ein zentraler Mittelfeldspieler ist. Seine beste Rolle könnte tatsächlich rechts hinten sein. Er würde viel den Ball bekommen, er kann laufen und von dort fast diese Trent-Rolle spielen.“

Carragher räumte zugleich ein, dass Szoboszlai den Schritt wohl nicht begrüßen werde: Dennoch sei es „eine Unterhaltung, die Iraola künftig führen muss“, weil „das Mittelfeld nicht stimmt“.

Der Engländer wertet es zudem als „massiven Fehler“, im Transferfenster nicht auf den Außenverteidiger-Positionen nachgelegt zu haben. Stattdessen setze man alles auf die Rückkehr von Conor Bradley.

Dieser habe seine Chance bekommen, fuhr Carragher fort, habe sich dann aber „böse verletzt, und ehrlich gesagt war er letzte Saison nicht besonders gut“. Die Reds-Ikone glaube daher nicht, „dass man auf die Rückkehr von Conor Bradley warten sollte“.

Frimpong bei Liverpool? „Müssen ihn verkaufen“

Auch Bradleys Vertreter, der Ex-Leverkusener Jeremie Frimpong, konnte in den bisherigen Saisonspielen nicht überzeugen. „Er hatte eine furchtbare erste Saison, aber damals dachte ich, er müsse sich erst einmal an die Premier League gewöhnen. Aber nachdem ich mir die ersten beiden Spiele dieser Saison angesehen habe, muss Liverpool ihn verkaufen und einen neuen Rechtsverteidiger verpflichten“, forderte Carragher.

Liverpool verpflichtete in diesem Sommer die Flügelspieler Bradley Barcola von Paris Saint-Germain (für rund 143 Millionen Euro) und Victor Munoz von Osasuna (rund 40 Millionen Euro). In der Defensive kamen Jeremy Jacquet (fester Transfer) sowie Ronald Araujo per Leihe hinzu – Zugänge für Außenverteidigung oder zentrales Mittelfeld gab es nicht.

Auch Gary Neville äußerte sich kritisch über Liverpools Transferpolitik. Er sei „fassungslos“ und fragte: „Werden sie es bereuen, dort keine Spieler geholt zu haben?“

Am Freitag sind die Reds um Nationalspieler Florian Wirtz bei Aufsteiger Ipswich gefordert und peilen den ersten Saisonsieg an.

Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.