England-Legende Alan Shearer hat auch nach dem Abgang von Nick Woltemade gegen den deutschen Nationalstürmer ausgeteilt. Der 56-Jährige bezeichnete Woltemades Transfer zu Newcastle United bei Betfair als „teuren Fehler“, nachdem der Stürmer am Deadline Day auf Leihbasis zu Juventus Turin gewechselt war.
Nick Woltemade? "Ein teurer Fehler"
Woltemade-Transfer „teurer Fehler“
Woltemade war erst im vergangenen Sommer vom VfB Stuttgart nach Tyneside gekommen. Newcastle zahlte für den 24-Jährigen rund 81 Millionen Euro.
Sportlich blieb Woltemade in seinem ersten Jahr bei Newcastle hinter den Erwartungen zurück: In seiner Premier-League-Premierensaison erzielte er elf Treffer. Zu Beginn der neuen Spielzeit saß er in den ersten beiden Liga-Partien zunächst auf der Bank, ehe der Wechsel nach Turin vollzogen wurde. Nach Angaben aus dem Umfeld des Deals enthält die Leihe keine Option auf einen dauerhaften Transfer.
Woltemade? „Ich habe keinen Zweifel“
Shearer betonte zwar, Woltemade habe in Newcastle „einen wunderbaren Start“ gehabt, stellte aber grundsätzlich infrage, ob sein Profil zur Premier League passe. „Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Spieler für die Intensität und das Tempo geeignet ist, mit dem die Premier League gespielt wird.“
Der frühere England-Stürmer erklärte weiter, Woltemades Spielweise könne „eher ins Ausland passen als zur Premier League“. Zugleich nahm Shearer die Verantwortlichen teilweise in Schutz: Der Klub sei beim Transfer „in die Ecke gedrängt“ gewesen und habe „aus Verzweiflung“ gehandelt. Über Woltemade selbst sagte er: „Er hat keinen schlechten Knochen im Körper“, habe „die richtige Einstellung“ gezeigt – und er wünsche ihm „nichts als Erfolg“ bei Juventus.
Unabhängig davon äußerte sich Shearer insgesamt positiv über den Sommer von Newcastle. Er sei „sehr happy“ mit Saisonstart und Transferfenster, weil er eine Mannschaft sehe, „die wirklich versucht“ und die Ideen des Trainers annehme. Der Klub habe zudem Spieler „für richtig gute Preise“ verkauft, „die nicht da sein wollten“, und neue Akteure geholt, „die bereit sind zu laufen, zu kämpfen und zu rackern“.
Für die Saisonerwartung blieb Shearer dennoch zurückhaltend: Es werde „herausfordernd“ werden, er rechne „ungefähr“ mit einem Platz im Mittelfeld. Mit Blick auf den jungen Trainer und viele junge Spieler sei er aber optimistisch, dass sich die Entwicklung fortsetzt.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.