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Wichtiger Schritt zum Box-Comeback im IOC

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Wichtiger Schritt zum Box-Comeback im IOC

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IOC-Comeback? Boxen macht Fortschritt

Der Verband World Boxing hat seinen ersten Präsidenten gewählt. Es könnte ein Schritt zurück in die olympische Familie sein.
Boris van der Vorst (re.) erster World Boxing-Präsident
Boris van der Vorst (re.) erster World Boxing-Präsident
© IMAGO/Schmidt/SID/IMAGO/Norbert SCHMIDT
. SID
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von SID

Der Verband World Boxing hat den Niederländer Boris van der Vorst zu seinem ersten Präsidenten gewählt - und damit einen Schritt in Richtung der möglichen Anerkennung durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) getan. Neben der Wahl des 51-Jährigen beim Gründungskongress in Frankfurt am Main wurden am Samstag unter anderem eine Satzung verabschiedet und ein Exekutivrat gewählt.

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World Boxing wurde im April von mehreren nationalen Boxverbänden gegründet, um als Gegenbewegung zum in Verruf geratenen Dachverband IBA die olympische Zukunft der Sportart zu sichern. Zu den Mitgliedern von World Boxing gehören unter anderem der Deutsche Boxsport-Verband (DBV) sowie die Verbände der USA und Großbritanniens.

Die IBA wurde vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) 2019 wegen fehlender Transparenz und Integrität zunächst angezählt, im vergangenen Sommer entzog die Ringe-Organisation dem vom Russen Umar Kremlew angeführten Verband schließlich die Anerkennung. Eine Maßnahme, die von der IBA in der vergangenen Woche vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS angefochten wurde. Ein Urteil steht noch aus.

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Bereits die Boxwettbewerbe bei den Sommerspielen 2021 in Tokio organisierte eine vom IOC eingesetzte Taskforce, in Paris im kommenden Jahr wird sich dieses Vorgehen wiederholen. Noch offen ist, ob Boxen 2028 in Los Angeles zum Programm der Sommerspiele gehören wird. Das IOC verwies bei seiner Session in Mumbai im Oktober darauf, dass derzeit kein Box-Weltverband anerkannt sei. World Boxing will dies ändern.