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Gienger mit der Goldenen Sportpyramide ausgezeichnet

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Gienger mit der Goldenen Sportpyramide ausgezeichnet

Gienger mit der Goldenen Sportpyramide ausgezeichnet

Der frühere Kunstturner Eberhard Gienger ist von der Deutschen Sporthilfe mit der Goldenen Sportpyramide für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden.
Sieger der Goldenen Sportpyramide 2022: Eberhard Gienger
Sieger der Goldenen Sportpyramide 2022: Eberhard Gienger
© AFP/SID
SID
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von SID

Der frühere Kunstturn-Weltmeister Eberhard Gienger (70) ist am Freitagabend von der Deutschen Sporthilfe mit der Goldenen Sportpyramide für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Bei der Ehrung in Berlin wurden auch die Ehrungen der Preisträger Hans Wilhelm Gäb (2020) und Silvia Neid (2021) nachgeholt, die wegen der Pandemie ausgefallen waren.

"Spitzenathletinnen und -athleten leben Haltung vor. Es gibt nichts Wichtigeres, als diese Werte, die von Spitzenathletinnen und -athleten vorgelebt werden", sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) in einer Würdigung der Ausgezeichneten: "Niemand ist glaubwürdiger als diese Athletinnen und Athleten, die Vorbild für so viele Menschen und insbesondere Kinder und Jugendliche sind."

Gienger zeigte sich gerührt. "Ich freue mich ganz besonders über diese Auszeichnung, weil sie von der Deutschen Sporthilfe kommt, sagte er: "Ich gehöre zu den ersten Geförderten der Sporthilfe, 1968 wurde ich bereits unterstützt. Dafür möchte ich der Sporthilfe danken, ebenso wie meinen vielen weiteren Weggefährten." Gienger war in den 70er Jahren Deutschlands Vorzeigeturner - 1974 Weltmeister am Reck, Olympiadritter 1976 in Montreal und dreimal Europameister.

Nach seiner aktiven Karriere engagierte sich Gienger als Sportfunktionär im Deutschen Turner-Bund, im NOK und beim DOSB. Von 2002 bis 2021 saß er ununterbrochen für die CDU als direkt gewählter Abgeordneter aus dem Wahlkreis Neckar-Zaber im Bundestag und war Fraktionssprecher im Sportausschuss.

Die Goldene Sportpyramide wird seit 2000 verliehen. Frühere Preisträger waren unter anderem Steffi Graf, Franz Beckenbauer und Max Schmeling. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld von 25.000 Euro verbunden, das die Ausgezeichneten traditionell an ein Benefiz-Projekt aus dem Sport ihrer Wahl weiterreichen.


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