Die Verleihung der Laureus World Sports Awards wird auch in diesem Jahr wieder zu den Höhepunkten des Sportjahres gehören. Am 20. April werden im Cibeles-Palast der spanischen Hauptstadt Madrid die größten Leistungen im Weltsport ausgezeichnet.
Laureus Awards: Auch Littler und Dembélé nominiert
Laureus Awards mit Littler und Dembélé
Am Dienstag wurden nun die Nominierten für die sieben Hauptkategorien bekannt gegeben. Neben der Weltsportlerin und dem Weltsportler des Jahres werden auch die Mannschaft, der Para-Sportler, der Durchbruch, der Action-Sportler und das Comeback des Jahres ausgezeichnet.
Darüber hinaus wird mit dem „Laureus Sport for Good Award“ ein Community-Sportprogramm gekürt, das sich durch seinen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität junger Menschen durch Sport auszeichnet.
Laures Awards: Weltrekordler Duplantis hofft auf zweite Auszeichnung
Stabhochspringer Mondo Duplantis hat in diesem Jahr die Chance, nach vier neuen Weltrekorden zum zweiten Mal in Folge als Weltsportler ausgezeichnet zu werden. Dabei bekommt es der Leichtathlet jedoch mit namhafter Konkurrenz zu tun.
Neben den beiden Tennis-Stars Carlos Alcaraz und Jannik Sinner ist auch Champions-League-Sieger und Ballon d‘Or-Gewinner Ousmane Dembélé nominiert. Genau wie MotoGP-Weltmeister Marc Márquez und Radsport-Dominator Tadej Pogacar, der zum dritten Mal die Tour de France gewann.
Im Rennen um die Weltsportlerin des Jahres darf auch Aitana Bonmatí auf ihre zweite Laureus-Statuette hoffen. Die spanische Fußballerin gewann zum dritten Mal in Folge den Ballon d‘Or und feierte zahlreiche weitere Erfolge.
Dreifache Konkurrenz gibt es mit Melissa Jefferson-Wooden, Sydney McLaughlin-Levrone und Faith Kipyegon aus der Leichtathletik. Dazu kommen die 30-malige Schwimm-Weltmeisterin Katie Ledecky und Tennis-Ass Aryna Sabalenka.
Littler gegen Formel-1-Weltmeister Norris
Darts-Superstar Luke Littler zählt derweil zu den Nominierten für den Titel „Durchbruch des Jahres“. Der jüngste PDC-Weltmeister aller Zeiten muss sich unter anderem gegen CL-Finaldoppelpacker Désiré Doué, Formel-1-Weltmeister Lando Norris und die erst 12 Jahre alte Schwimmerin Yu Zidi behaupten.
Aus deutscher Sicht steht bereits fest, dass das Jahr ungekrönt bleiben wird. Keine Sportlerin und kein Sportler schaffte es auf die Liste der Nominierten. Einzig der deutsch-amerikanische Basketballer Isaiah Hartenstein könnte mit dem NBA-Champion Oklahoma City Thunder zum Team des Jahres gekürt werden.
Ausgewählt wurden die jeweils sechs Nominierten von den 1.300 Mitgliedern des Laureus Global Media Panel, während die Mitglieder des Internationalen Paralympischen Komitees die Nominierten für den Weltsportler des Jahres mit Behinderung ausgewählt haben.