Ärger um kaputten Bottas-Flügel

Ärger um kaputten Bottas-Flügel

Mercedes beschwert sich bei der FIA über die Streckenbegrenzung in Frankreich. Ein kleiner Ausritt von Bottas hätte riesigen Schaden verursacht.
Valtteri Bottas beschädigte sein Auto
Valtteri Bottas beschädigte sein Auto
© Imago
Lisa Obst
von SPORT1
am 18. Juni

Schon am ersten Trainingstag herrscht beim Grand Prix von Frankreich dicke Luft bei Mercedes. (Formel 1, Großer Preis von Frankreich: Das Rennen am Sonntag 15 Uhr im SPORT1-Liveticker)

Der Grund: Im ersten freien Training beschädigte Valtteri Bottas sein Auto aufgrund der Streckenverhältnisse - einer von vielen kleinen und größeren Vorfällen einer chaotischen Session, bei der unter anderem auch Mick Schumacher und Sebastian Vettel abflogen

Der Finne war in Kurve zwei über die gelben Randsteine gefahren und hatte sich dabei den Frontflügel beschädigt. 

Bei einem live übertragenen Funkgespräch beschwerte sich Mercedes-Sportdirektor Ron Meadows bei FIA-Rennleiter Michael Masi - und ließ Dampf ab.

Bottas beschädigt seinen Frontflügel

Konkret kritisierte Meadows die "Aggressivität" der Randsteine, die hätten "zehn oder hunderttausende Pfund an Schaden" angerichtet. Dabei sei Bottas bei der Beschädigung nur wenige Zentimeter neben der Ideallinie gefahren. (Alles zur Formel 1)

Masis erste Reaktion? Eher spöttisch. "Das waren mehr als ein paar Zentimeter", entgegnete der Australier. Der Rennverantwortliche sicherte dennoch zu, sich die Steine näher anzusehen. 

Unterstützung bekamen die Silberpfeile derweil von Red Bull, denn auch Max Verstappen hatte einen Schaden zu beklagen. Er beschädigte beim Überfahren der Randsteine seinen Frontflügel.