Man soll auch seine Feinde lieben!
Formel 1: Sebastian Vettel spricht nicht mit David Coulthard nach Kritik
Ex-F1-Pilot: Bin für Vettel Feind
Von Liebe zu sprechen wäre wohl zu weit gegriffen, aber Ex-F1-Pilot David Coulthard kann zumindest verstehen, dass Sebastian Vettel ihn als Feind sieht. Wie er bei Sky bestätigte, liege das daran, dass er den viermaligen Weltmeister in der Vergangenheit kritisiert habe.
"Sebastian spricht kaum noch mit mir, weil ich gesagt habe, dass er nur noch ein Schatten seiner selbst ist", erklärte der Vizeweltmeister von 2001 die momentane Situation zwischen ihm und dem Heppenheimer.
Coulthard: Vettel sieht mich als Feind
"Ich habe es geliebt, dass er in Baku aufs Podest gefahren ist. Auch seine Leistung in Frankreich war gut", gab er zu, aber in sonstigen Rennen der jüngeren Vergangenheit bei Ferrari und Aston Martin sei er nicht der Vettel gewesen, den er kannte. (Alles zur Formel 1)
"Aber ich verstehe, dass er das anders sieht", zeigte er sich verständnisvoll und fügte hinzu: "Ich war auch ein Rennfahrer. Jemanden, der etwas Negatives über dich sagt, siehst du als Feind. Das verstehe ich."
Zumal in der Formel 1 die Meinung vorherrscht, dass Vettel auf etwaige Kritik dünnhäutig reagiert.
Vettel legt Fokus auf Österreich
Für Vettel selbst hingegen steht aktuell nur das Doppelrennen in Österreich im Fokus. "Zweimal hintereinander auf der gleichen Strecke zu fahren, ist eine Herausforderung, weil die Abstände eh schon so gering sind und noch geringer werden, je mehr Runden wir fahren. Aber das macht es andererseits auch irgendwie aufregend", sagte der 33-Jährige. (Formel 1: Alle Rennen und Ergebnisse)
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Außerdem sei die Strecke in Spielberg eine tolle, "weil sie zwar kurz ist, aber mit vielen schnellen und schwierigen Kurven. Eine Runde hinzukriegen, fühlt sich klasse an."