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Formel 1: Mick Schumacher nach Quali-Debakel in Baku gereizt - Interview-Frust bei Haas-Pilot

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Formel 1: Mick Schumacher nach Quali-Debakel in Baku gereizt - Interview-Frust bei Haas-Pilot

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Denkwürdiges Schumacher-Interview

Denkwürdiges Schumacher-Interview

Mick Schumacher scheidet im Qualifying der Formel 1 in Aserbaidschan als Letzter bereits in Q1 aus. Danach gibt der Haas-Pilot ein Interview, in welchem er ungewöhnlich sarkastisch und gereizt reagiert.
Sebastian Vettel nimmt seinen Landsmann Mick Schumacher in Schutz. Dennoch findet der viermalige Weltmeister klare Worte und erörtert auch seine Fehler.
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von SPORT1

So hat man Mick Schumacher in der Formel 1 bisher noch nicht erlebt!

Nach der nächsten Enttäuschung im Qualifying für den Großen Preis von Aserbaidschan (Rennen am So. ab 13 Uhr im LIVETICKER) gab der Haas-Pilot ein denkwürdiges Interview, welches sowohl Spuren von Galgenhumor und Sarkasmus als auch einer Portion Gereiztheit enthielt.

Dabei begann alles wie gewohnt, als Schumacher im Sky-Interview das Qualifying zusammenfassen sollte: „Das Qualifying spricht für sich. Es war enttäuschend. Wir wussten, dass es mit Q2 knapp werden würde, aber wir hätten auf jeden Fall die Pace gehabt, um noch ein wenig weiter vorne zu sein.“

Stroll-Crash schadet Mick Schumacher

Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher kämpfte nach einer Unterbrechung 2:30 Minuten vor dem Ende von Q1 darum, für eine schnelle Runde noch einmal rechtzeitig über die Ziellinie zu kommen und duellierte sich dabei mit McLaren-Pilot Lando Norris.

Schumacher überholte ihn kurz vor der Zielgeraden, doch auf der schnellen Runde kam es erneut zum Duell mit Norris - am Ende war der Deutsche auch deshalb chancenlos und konnte sich nicht verbessern. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Mick Schumacher hat für den den nächsten heftigen Unfall in der Formel 1 gesorgt. Damit gerät der junge deutsche Fahrer immer mehr unter Druck.
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Formel 1: Mick Schumacher? "Kann nicht so weitergehen!"

Schumacher: „Haben gute Runde weggeschmissen“

Der 23-Jährige wies aber darauf hin, dass auch sein Team unglücklich agiert hatte: „Wir sind reingekommen, um einen frischen Satz Reifen zu holen, was im Nachhinein wohl die falsche Strategie war, weil wir eine gute Runde weggeschmissen haben.“

Verständlich, schließlich hatte ihn sein Teamchef Günther Steiner nach seinem neuerlichen Totalschaden in Monaco ungewöhnlich deutlich kritisiert, was sogar Mercedes-Teamchef Toto Wolff wunderte. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Als es um die Chancen für das Rennen vom letzten Startplatz aus ging, gab sich Schumacher dagegen sehr optimistisch: „Baku ist chaotisch. Hier kann man auch vom letzten Platz noch in die Punkte fahren.“

Zwar sei das Ergebnis am Samstag „natürlich schade, aber mein Papa hat es früher auch schon geschafft, von hinten aus nach vorne zu fahren - von daher gibt es keinen Grund, warum ich das nicht auch kann“, fügte der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher mit einem Grinsen hinzu.

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Haas-Pilot Schumacher: „Ich bin genervt“

Als der Haas-Pilot jedoch auf die Untersuchung der FIA gegen ihn angesprochen wurde, kam seine Gereiztheit etwas durch. Auf die Frage, was er davon erwarte, sagte er: „Mal schauen, ein wenig quatschen“ - und lachte.

Auf die erneute Nachfrage reagierte Schumacher dann mit Galgenhumor: „Wenn es so weit kommt, geht es eh nicht mehr weiter nach hinten.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Nachdem Sky-Reporter Peter Hardenacke ihm offen sagte, dass er gereizt wirke, entgegnete Schumacher: „Ja. Ich bin genervt, weil die ganze Situation etwas doof ist. Das Auto ist besser als der letzte Platz.“

Kleiner Trost für ihn: Auch sein Haas-Teamkollege Kevin Magnussen konnte das nur bedingt zeigen und schied als 16. ebenfalls nach Q1 bereits aus.

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