Anzeige
Home>Motorsport>Formel 1>

Formel 1 in Monza: Startplatz-Chaos! Verwirrung um Max Verstappen - Fahrer rätseln nach Gridstrafen

Formel 1>

Formel 1 in Monza: Startplatz-Chaos! Verwirrung um Max Verstappen - Fahrer rätseln nach Gridstrafen

Anzeige
Anzeige

F1-Farce! Startplatz-Chaos gelöst

F1-Farce! Startplatz-Chaos gelöst

Nach dem Qualifying in Monza wissen viele Fahrer lange nicht, von welcher Position sie ins Rennen starten. Vor allem der Startplatz von Max Verstappen sorgt für Verwirrung. Kurios: Mick Schumacher rückt trotz einer großen Gridstrafe sogar nach vorne.
Sebastian Vettel spricht über das Tabu-Thema mentale Gesundheit im Profi-Sport.
. SPORT1
. SPORT1
von SPORT1

Man stelle sich vor, die Formel 1 fährt ein Qualifying - und anschließend weiß kaum ein Fahrer, von welchem Startplatz er am Sonntag im Rennen startet.

Dies ist nun beim Qualifying für den Großen Preis von Monza passiert (Rennen am So. ab 15 Uhr im SPORT1-LIVETICKER).

Da gleich neun(!) Piloten - und damit fast das halbe Fahrerfeld – unterschiedlich groß ausfallende Gridstrafen erhalten haben und fast keiner genau wusste, in welcher Reihenfolge diese angewandt werden, herrschte nach dem Qualifying in Monza große Verwirrung. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Große Diskussionen gab es vor allem rund um den Startplatz von Weltmeister und WM-Leader Max Verstappen. Der Red-Bull-Pilot fuhr hinter Pole-Setter Charles Leclerc (der einzige Pilot, bei dem der Startplatz sofort klar war) die zweitschnellste Zeit.

F1-Chaos: Wo startet Max Verstappen?

Doch der Niederländer muss wegen eines Motorenwechsels fünf Plätze zurück. Da aber auch noch acht andere Piloten von Strafen betroffen sind, war lange nicht ganz klar, ob dies dann auch Startplatz 7 bedeutet.

Verstappen selbst sagte auf der Pressekonferenz, dass er glaubt, vom siebten Rang starten zu müssen. So sah es auch Red-Bull-Motorsportchefberater Helmut Marko bei Sky. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Andere Rechnungen zeigten ihn dagegen auf Startplatz 4 am Sonntag. Die offizielle F1-Seite hielt sich lange Zeit mit einer genauen Platzierung zurück und schrieb erstmal nur von einer Gridstrafe von fünf Positionen.

McLaren-Pilot Daniel Ricciardo vermutete derweil, dass Verstappen vor ihm von Rang 4 ins Rennen gehen darf. Der Australier klang im Interview aber auch unsicher, von welcher Position er denn genau starten dürfte.

Red-Bull-Pilot rätselt über eigenen Startplatz

Auch bei Verstappens Teamkollege Sergio Pérez, der zehn Startplätze zurückversetzt wird, herrschte großes Rätselraten. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Marko sagte auch offen dazu: „Unsere Strategieabteilung weiß noch gar nicht, wer da hinten von wo aus startet.“

Pérez selbst versuchte in einer Medienrunde mehr zu erfahren, doch als Antwort erhielt er nur: „Wir versuchen selbst noch herauszufinden, von wo du starten musst.“

Auch drei Stunden nach dem Ende des Qualifying gab es noch kein vorläufiges Grid der FIA. Alpine-Pilot Esteban Ocon fragte sogar via Twitter nach, ob ihm jemand seinen Startplatz verraten könne.

Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
IMMER AKZEPTIEREN
EINMAL AKZEPTIEREN

Verstappen startet vor Landsmann de Vries

Kurz vor 21 Uhr kam dann doch noch die vorläufige und offizielle Startaufstellung der FIA.

Demnach startet Verstappen tatsächlich von Rang 7 - und damit unmittelbar vor Neuling Nyck de Vries, der Alexander Albon beim Großen Preis von Italien ersetzt.

Ricciardo darf derweil neben McLaren-Teamkollege Lando Norris von Position 4 losfahren, während Ocon Startplatz 14 an seine Follower weitergeben kann.

Kurios: Mick Schumacher rückt trotz Gridstrafe vor

Das Strafen-Chaos führte auch zu kuriosen Situationen: So darf Mick Schumacher, der selbst eine Strafe von 15 Plätzen erhalten hatte, mindestens vor drei anderen Konkurrenten starten, da diese ein noch größeres Handicap erhalten haben.

Vettel, der bereits in Q1 ausgeschieden war, darf aller Voraussicht nach sogar nur knapp hinter den Punkterängen losfahren. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Größter Profiteur ist aber Mercedes-Pilot George Russell. Obwohl es im Qualifying für den Briten nur zu Rang 6 reichte und er unter anderem von seinem Teamkollegen Lewis Hamilton geschlagen wurde, startet er im Rennen aus der ersten Startreihe neben Leclerc.

Alles zur Formel 1 auf SPORT1.de